Janowo – Natur und Kultur in der Gemeinde Susz
Unterkünfte in Janowo
Für die Reiseorientierung in Janowo und der Gemeinde Susz stehen Naturraum und historische Architektur nebeneinander. Die Gemeindediagnose der Gmina Susz aus dem Jahr 2024 führt eine 6,5 Kilometer lange Gemeindestraße zwischen Janowo, Bornice und Lubnowy Wielkie auf. Während sich die Naturmerkmale auf die Gemeinde als Ganzes beziehen, sind historische Gebäude und Anlagen mit Orten wie Bałoszyce, Babięta Wielkie, Nipkowo, Januszewo und Lubnowy Małe verknüpft. So lassen sich Landschaft und Baugeschichte als zwei unterschiedliche Reiseinteressen betrachten.
Natur und Landschaft der Gemeinde Susz
Die Gemeinde Susz liegt im Pojezierze Iławskie, das von ausgedehnten dichten Wäldern und zahlreichen fischreichen Seen geprägt ist. Das Gebiet der Gemeinde Susz liegt außerdem im Landschaftspark Pojezierza Iławskiego und damit auch im europäischen ökologischen Netzwerk Natura 2000. In der Gemeinde liegen die Naturschutzgebiete Jezioro Gaudy und Jezioro Czerwica; der Bereich entlang der Liwa ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Die Seen- und Liwa-Bezüge ergänzen den übergeordneten Wald- und Seencharakter des Pojezierza Iławskiego um konkrete benannte Landschaftsräume.
Im Gebiet der Gemeinde gibt es Nester von Seeadlern, Fischadlern, Schreiadlern, Schwarzmilanen, Rotmilanen und Schwarzstörchen. Neben den Vögeln gibt es seltene und gefährdete Pflanzen sowie zahlreiche Tierarten, von denen viele geschützt sind.
Historische Orte und Architektur
Bałoszyce bündelt herrschaftliche und religiöse Baugeschichte. Im Dorf steht ein barocker Palast aus dem 17. Jahrhundert, der später von Karl Otto Magnus von Brünneck nach einem Entwurf des Architekten Luis Runge im neugotischen Stil umgebaut wurde. Ein weitläufiger Park umgibt das Gebäude. Barocker Ursprung, neugotischer Umbau und die Parkanlage geben unterschiedliche Anhaltspunkte, um die Anlage architektonisch einzuordnen: Der Stilwechsel betrifft den Palast, während der Park das Ensemble räumlich ergänzt. Der restaurierte Palast in Bałoszyce wird als Hotel und Restaurant mit Angeboten zur biologischen Regeneration und einer Pferdezuchtanlage beschrieben. Die aktuelle Nutzung sollten Sie vor einem Besuch prüfen.
Die Kirche der Heiligen Familie steht ebenfalls in Bałoszyce und stammt aus dem 17. Jahrhundert. Damit sind dort ein Palast mit späterem neugotischem Umbau und eine Kirche aus derselben Epoche verortet.
In Babięta Wielkie und Nipkowo gelten die jeweiligen Herrenhäuser als historisch attraktive Orte. Auch die Ruinen des Palasts in Januszewo gelten als historisch attraktiver Ort. Damit stehen zwei Herrenhäuser und eine Palastruine als unterschiedliche Formen des herrschaftlichen Bauens nebeneinander.
Im näheren Umfeld von Janowo sind in Lubnowy Małe ein Herrenhauspark und ein Wegkreuz am 27. September 2017 unter der Kennung Z-69/2017 in der Denkmalliste verzeichnet. Park und Wegkreuz ergänzen die größeren Herrensitze um zwei unterschiedliche denkmalgeschützte Elemente des Ortsbilds. Das Datum bezieht sich auf die Verzeichnung in der Denkmalliste, nicht auf das Baujahr des Parks oder des Wegkreuzes.
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