Wittenförden am Neumühler See: Natur und Geschichte
Unterkünfte in Wittenförden
Wittenförden liegt am Neumühler See und grenzt unmittelbar an die westliche Stadtgrenze Schwerins. Für die Wahl des Aufenthaltsortes treffen hier Landschaft und Ortsgeschichte auf eine konkrete Stadtverbindung: Die Schweriner Innenstadt ist von Wittenförden mit Bus, Fahrrad oder Auto in wenigen Minuten erreichbar. Die tatsächliche Zeit hängt von Route und Verkehr ab. So lässt sich die Nähe zur Stadt bei der Planung berücksichtigen, während Wittenförden als eigener Ort mit eigener Landschafts- und Geschichtsperspektive im Blick bleibt.
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Foto: Niteshift ( talk ) via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Lage zwischen See, Moor und Wald
Wittenförden liegt in einer eiszeitlich geprägten Landschaft zwischen dem Naturschutzgebiet „Grambower Moor“ und ausgedehnten Waldgebieten. Der Neumühler See ist ein weiterer geografischer Bezugspunkt: Wittenförden liegt an ihm. Für die Orientierung sind damit See, Schutzgebiet und Wald ebenso wichtige Bezugspunkte wie die Nähe zur Schweriner Stadtgrenze. Das Grambower Moor liegt südwestlich von Schwerin zwischen Grambow, Wittenförden, Zülow und Stralendorf.
Wer das Moor als Naturerlebnis einplanen möchte, kann sich am Lehrpfad und Rundwanderweg orientieren. Dieser ist ab Grambow zugänglich und ausgeschildert sowie frei zugänglich; prüfen Sie die Bedingungen vor Ort. Der Zugang ab Grambow ist dabei ein hilfreicher Ausgangspunkt für die Planung der Moor-Runde. So lässt sich der Landschaftsbezug Wittenfördens mit einem konkreten Weg im Grambower Moor verbinden, ohne den Startpunkt der Tour aus dem Blick zu verlieren.
Ortsgeschichte und sichtbare Zeichen
Die Ortsgeschichte bietet einen zweiten Zugang zu Wittenförden. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde der Torfabbau für die Wittenfördener zu einer wichtigen Erwerbsquelle. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts trug der Ort deshalb den Beinamen „Torfmacherdorf“. Der Name ist an diese historische Bedeutung gebunden und erinnert an eine prägende Erwerbsquelle der damaligen Zeit.
Auch das Wappen nimmt Bezug auf das frühere Handwerk: Sein Weidensymbol verweist auf die Korbmacherei. Zusammen mit der Geschichte des Torfabbaus erzählt es von unterschiedlichen Arbeits- und Wirtschaftsbereichen, die mit Wittenförden verbunden sind. Mehrere Hügelgräber liegen außerdem in der südlichen Ortslage. Sie gehören zum archäologischen Erbe des Ortes, sind aber möglicherweise nicht öffentlich zugänglich. Wer sich für diese Zeugnisse interessiert, sollte deshalb nicht selbstverständlich mit einem Besuch rechnen.
Rundtour und Orientierung für den Aufenthalt
Eine abwechslungsreiche Rundtour beginnt in Wittenförden bei Schwerin, führt über Klein und Groß Rogahn, Stralendorf, Walsmühlen, Dümmer, Wodenhof und Grambow und kehrt anschließend nach Wittenförden zurück. Die Abfolge der Orte und die Rückkehr zum Ausgangspunkt geben der Tour eine klare räumliche Orientierung.
Für die Planung stehen so zwei unterschiedliche Orientierungen nebeneinander: Für die Schweriner Innenstadt sind Bus, Fahrrad und Auto sowie die ungefähre Erreichbarkeit in wenigen Minuten genannt; die Rundtour führt dagegen über mehrere Orte zurück nach Wittenförden. Welche dieser Perspektiven für Ihren Aufenthalt wichtiger ist, hängt davon ab, ob Sie die Stadtverbindung oder den Verlauf der Runde stärker berücksichtigen möchten. Landschaft, Ortsgeschichte und Lage an Schwerin geben Wittenförden jeweils einen eigenen Anknüpfungspunkt für die Wahl des Reiseziels.
Weitere Reiseziele entdecken: Holthusen, Schossin, Pampow, Dümmer, Klein Rogahn, Zülow, Warsow.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Stralendorf.