Landerslev: Strand, Natur und Geschichte

Landerslev Strand verbindet einen nahezu steinfreien Sandgrund mit flachem, ebenem Wasser. Der Strand ist ein Kitesurfspot; die Bedingungen eignen sich sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Kitesurfer. Zugleich bietet das Schutzgebiet Landerslev Strand Möglichkeiten zum Baden und für andere Formen des Freiluftlebens. Der nahezu steinfreie Sandgrund und das flache, ebene Wasser bilden dabei die Grundlage für zwei unterschiedliche Arten, den Küstenabschnitt zu nutzen: aktiv beim Kitesurfen oder beim Baden und Freiluftleben.

Natur und Wege rund um Landerslev

Das Schutzgebiet Dyssegården, Orebjerg und Landerslev Strand umfasst 61 ha und steht seit 1974 unter Schutz. Es bildet den landschaftlichen Rahmen für einen Aufenthalt, bei dem geschützte Natur und Bewegung im Freien zusammengehören. Die Fjordstien ist eine Fernwanderroute. Sie führt durch Over Dråby Strand und das kleine, unter Naturschutz stehende, öffentlich zugängliche Strandareal mit Parkplatz. Anschließend verläuft sie weiter südwärts durch das Schutzgebiet, vorbei an Orebjerggård und weiter nach Dalby Huse. Der Verlauf macht die Fjordstien zu einem konkreten Bezugspunkt für Wandernde: Auf dem Weg liegen ein Strandareal, geschützte Landschaft und Orte wie Orebjerggård und Dalby Huse. Als Fernwanderroute lässt sie sich in einen Aufenthalt einbeziehen, der über einen einzelnen Tag am Wasser hinausgeht. Die südliche Richtung und die Abfolge der Orte geben der Wanderplanung einen räumlichen Rahmen, ohne eine bestimmte Etappenlänge vorzugeben. Das Schutzgebiet bleibt zugleich mit dem Baden und dem Freiluftleben am Landerslev Strand verbunden.

Steinzeitliche Monumente bei Landerslev Marker

Bei Landerslev Marker liegt der Langhügel, ein steinzeitliches Monument aus der Zeit von 3950–2801 v. Chr. Er ist 15,7 m lang, 10,5 m breit und in Nordost-Südwest-Richtung ausgerichtet. Der Langhügel liegt auf einem Höhenzug mit Blick über den Isefjord. Die Nordost-Südwest-Ausrichtung ergänzt die Abmessungen um eine feste Richtung im Gelände, während der Höhenzug den Blick über den Isefjord öffnet. Bei Landerslev Marker befindet sich außerdem ein steinzeitliches Großsteingrab, das als Dolmen oder Ganggrab bezeichnet wird und auf 3950–2801 v. Chr. datiert ist. Die Grabkammer besteht aus drei Seitensteinen, einem Schwellenstein und einem Deckstein. Bei Landerslev gehören außerdem vergleichsweise reiche Siedlungen aus der Wikingerzeit, etwa 800–1050, zum archäologischen Befund. Der Langhügel und das Großsteingrab stehen dabei für zwei unterschiedliche steinzeitliche Formen: hier die langgestreckte Anlage mit fester Ausrichtung, dort die Grabkammer aus Seiten-, Schwellen- und Deckstein. Die Siedlungen der Wikingerzeit gehören zu einer deutlich späteren Epoche. Wenn Sie neben Landerslev weitere Orte in Hovedstaden gegenüberstellen möchten, können Sie Skuldelev Skuldelev, Brøndbyøster Brøndbyøster, Frederiksværk Frederiksværk, Ølsted Ølsted, Høsterkøb Høsterkøb, Skibby Skibby, Valby Valby und Ramløse Ramløse betrachten.

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