Kuhs: Straßendorf und Geschichte
Unterkünfte in Kuhs
Kuhs ist ein typisches Straßendorf entlang der B103. Zwei denkmalgeschützte Bauernhäuser und ein Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten geben dem Ort weitere konkrete Anhaltspunkte. In der näheren Umgebung liegt das Zehlendorfer Moor. So können Sie Kuhs über seine Dorfstruktur und Geschichte kennenlernen und zugleich einen Naturraum in der Umgebung in Ihre Reiseüberlegungen einbeziehen.
Kuhs an der B103
Die B103 prägt die Beschreibung von Kuhs als Straßendorf. Auch das Landhotel & Airporthotel Kuhs liegt an der B103. Damit ist die Straße ein konkreter Bezugspunkt, wenn Sie den Ort und die Lage des Hotels einordnen. Im Landhotel in Kuhs werden Speisen angeboten.
Frühe Siedlungsgeschichte
Die Geschichte von Kuhs reicht vor die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1286 zurück. Schon zuvor gab es hier eine slawische Siedlung namens „Cuziz“. Die Jahreszahl 1286 bezeichnet also die erste urkundliche Erwähnung, nicht den Beginn der Siedlung. Wer sich für die Entwicklung eines Ortes interessiert, kann diese Unterscheidung als Ausgangspunkt nehmen: Kuhs war bereits besiedelt, bevor es erstmals urkundlich genannt wurde.
Denkmalgeschützte Häuser und Erinnerungsorte
In Kuhs stehen zwei denkmalgeschützte Gebäude: am Dorfteich 38 ein Kleinbauernhaus und am Storchennest 23 ein Hallenhaus. Die unterschiedlichen Bezeichnungen und Anschriften helfen dabei, die beiden Bauwerke auseinanderzuhalten. Beide sind Teil der baulichen Geschichte des Ortes und setzen jeweils einen eigenen Bezugspunkt für Interessierte an ländlicher Architektur und Denkmalpflege.
Ein weiteres Zeugnis der Ortsgeschichte ist das Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten von Kuhs. Es besteht aus zwei Findlingen und steht auf dem weitläufigen Gelände des Landhotel Kuhs. In der zugehörigen Gemeinde gibt es außerdem in Zehlendorf einen Gedenkstein für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen. Die beiden Erinnerungsorte sind damit den jeweiligen Orten zugeordnet: Das Denkmal für die Gefallenen von Kuhs befindet sich in Kuhs, der Gedenkstein in Zehlendorf.
Das Zehlendorfer Moor in der Umgebung
Das Zehlendorfer Moor liegt in der Augrabenniederung zwischen Recknitz und Zehlendorf. Für die Orientierung ist wichtig, zwischen Einblick und Zugang zu unterscheiden: Das Moor selbst ist nicht zugänglich, der Zehlendorfer Damm ermöglicht jedoch Einblicke in das Moor. Die beiden Teilgebiete werden durch einen öffentlichen Weg getrennt.
Auch Zehlendorf bietet einen historischen Bezug. Der Ort geht auf eine slawische Siedlung namens „Zely“ zurück; der Name bedeutet „Kraut“. In Zehlendorf gibt es zudem einen Reiterhof. Zusammen mit dem dortigen Gedenkstein ergeben sich damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Blick auf die zugehörige Gemeinde: Siedlungsgeschichte, ein Reiterhof und Erinnerungskultur. Diese Themen betreffen Zehlendorf und ergänzen die Ortsgeschichte von Kuhs, ohne die Orte gleichzusetzen.
Weitere Ortsziele: Reimershagen, Mühl Rosin, Plaaz, Groß Schwiesow, Gutow, Zehna, Glasewitz und Lüssow.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Güstrow-Land.