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Boddin: Dorfkirche, Heimatstube und Gutshaus

Unterkünfte in Boddin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Boddin verbindet Bau- und Ortsgeschichte mit einer ländlichen Umgebung aus Feldern, Wiesen, Wäldern und kleinen Teichen. Wer bei der Wahl des Reiseziels historische Bauwerke und Zeit in ruhiger Landschaft sucht, findet hier beide Themen. Die Dorfkirche St. Nikolai und die Heimatstube führen in die Geschichte des Ortes; die Umgebung bietet Möglichkeiten für Ruhe und Entspannung.

File:Guidepost boddin.jpg File:Guidepost boddin.jpg Foto: Nikolas Becker (foto/at/nikolasbecker.de) via Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Dorfkirche St. Nikolai und ihre Bauphasen

Der rechteckige Feldsteinchor der Dorfkirche St. Nikolai wurde 1288 geweiht. Im 14. Jahrhundert wurde die Kirche um ein etwas breiteres, einschiffiges Langhaus aus roten Backsteinen erweitert. Der an der Westseite angebaute Westturm entstand 1913/14 aus gelben Backsteinen. Vom mittelalterlichen Chor über das Langhaus bis zum Turm reicht die Bauabfolge damit über mehrere Jahrhunderte.

Im Chor ist eine mittelalterliche Ausmalung an den Kappen des Kreuzrippengewölbes erhalten. Für die Einordnung helfen auch die Begriffe: Das einschiffige Langhaus bezeichnet einen Kirchenraum mit einem Schiff; die Kappen sind die Flächen des Gewölbes zwischen den Rippen. So lassen sich Bauform, Material und erhaltene Ausstattung als unterschiedliche Aspekte derselben Kirche betrachten.

Ortsgeschichte, Gutshaus und Radtour

Die Heimatstube ergänzt die Kirchenbaugeschichte um Ortsgeschichte und kann nach Vereinbarung besichtigt werden. Zu ihren Inhalten gehören Chroniken ehemaliger Schulen sowie Dorfchroniken zu Boddin, Alt Vorwerk und Groß Lunow. Wenn Sie die Heimatstube besuchen möchten, planen Sie den Besuch nach vorheriger Vereinbarung.

Das Gutshaus Boddin wurde 1840 errichtet; zu ihm gehört ein kleiner Park. Im Vergleich zur mittelalterlichen Dorfkirche verweist das Gutshaus auf eine andere Bauzeit des Ortes. Ein ehemaliges Gutshaus wird heute als Kindergarten, Gemeindeverwaltung und Jugendclub genutzt.

Boddin kann als möglicher Ausgangspunkt für die Radtour „In the footsteps of the windmills“ dienen. Vor dem ehemaligen Gutshaus gibt es ausreichend Parkplätze. Prüfen Sie die Parkmöglichkeit vor Ihrer Fahrt erneut. In der Umgebung bieten Felder, Wiesen, Wälder und kleine Teiche Gelegenheiten für Ruhe und Entspannung. Einen weiteren Einblick in das Gemeindeleben gibt das Kinderfest, das zu den alljährlichen Höhepunkten der Gemeinde Boddin gehört. Wenn Sie den Aufenthalt an einem Veranstaltungstermin ausrichten möchten, prüfen Sie die konkreten Daten vorab.

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Kultur im übergeordneten Reiseziel Walkendorf

Im übergeordneten Reiseziel Walkendorf befindet sich das Richard-Wossidlo-Haus, ein Museum, das dem Volkskundler Richard Wossidlo gewidmet ist. Das Museum liegt in einem um 1875 errichteten Landarbeiterkaten. Wossidlo wurde im Ortsteil Friedrichshof der Gemeinde Walkendorf geboren und in der dortigen Kirche getauft. Museum, Person und Gebäude bieten dort eigene Anknüpfungspunkte für kulturhistorisches Interesse.

Ebenfalls in Walkendorf steht die Alte Ausspanne, ein denkmalgeschütztes, liebevoll restauriertes, reetgedecktes Fachwerkhaus. Zum Haus gehört ein 4.600 Quadratmeter großer Wiesengarten mit Bänken, Liegeflächen, Kräuterschnecke und Teich. Im Sommer liegt das Café der Alten Ausspanne im Schatten einer alten Linde hinter dem Gebäude. Zur Alten Ausspanne gehört außerdem der erweiterbare Vereinsraum „Sommergalerie“ mit besonderen Ausstellungen zu Kunst und Kultur. Besucher können dort auch an kreativen Kursen teilnehmen; konkrete Kurstermine sollten Sie vorab prüfen.

Weitere Reiseziele entdecken: Walkendorf, Altkalen, Behren-Lübchin, Finkenthal, Lühburg.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Gnoien.

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