Neukalen zwischen Peene, Hafen und Geschichte
Unterkünfte in Neukalen
Der Hafen am Peenekanal, Radtouren am Kummerower See und ein historischer Stadtkern mit ringförmigem Straßennetz geben Neukalen sein eigenes Profil. Wer einen Aufenthalt mit Wasser, Natur und Stadtgeschichte verbinden möchte, findet hier unterschiedliche Anlässe, den Ort und seine Umgebung zu entdecken: vom Kanu auf den Wasserwegen bis zum Rundgang durch verwinkelte Gassen.
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Foto: Unknown author Unknown author via Wikimedia Commons, CC0
Hafen und Wasserwege
Der Hafen liegt am Peenekanal, der in den Kummerower See mündet, und ist vom Marktplatz aus in wenigen Gehminuten erreichbar. Seit 1993 neu gestaltet, dient er als Treffpunkt und Anlegeplatz für Wassersportbegeisterte. Vom Hafen aus können Sie mit dem Kanu die Umgebung und die umliegenden Wasserwege erkunden. Auch Motorboote spielen für das Erleben der Peene eine Rolle: Die Basis von Yachtcharter Schulz in Neukalen bietet moderne Boote für Fahrten auf dem Fluss und in Richtung Ostseeküste. Im Naturpark Flusslandschaft Peenetal ist das Befahren des Peenekanals bei Neukalen mit Wasserfahrzeugen gestattet.
Mit dem Rad in die Landschaft
Bei einer Radtour rund um den Kummerower See lohnt sich ein Abstecher nach Neukalen. Der moderne Hafen und der historische Stadtkern mit seinem ringförmigen Straßennetz bilden dabei zwei unterschiedliche Seiten des Ortes. Eine weitere Radtour führt von Neukalen zur sogenannten Aalbude. Sie verläuft am Rand des Renaturierungsgebiets Große Rosin. Die geflutete Fläche bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum; dort lassen sich Seeadler und Zugvögel beobachten. Eine Aussichtsplattform am Waldrand eröffnet den Blick auf die Landschaft. Neukalen liegt inmitten der Naturparks Flusslandschaft Peenetal sowie Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See und ist ein Ausgangspunkt für Ausflüge in Flora und Fauna.
Draisine auf einer stillgelegten Bahnstrecke
Eine andere Art, die Gegend zu erkunden, bietet die Draisine auf der 1996 stillgelegten Bahnstrecke Dargun–Salem. Die Strecke ist etwa 17 km lang und führt bis an den Kummerower See. Vom Start in Dargun aus erreicht man den Bahnhof Neukalen nach etwa eineinhalb bis zwei Stunden. Die ungefähre Streckenlänge und die angegebene Fahrzeit geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, wenn Sie dieses Erlebnis in Ihre Tagesplanung einbeziehen. Anders als bei einer Radtour steht hier die Fahrt auf der früheren Bahnstrecke im Mittelpunkt.
Stadtgeschichte und Spaziergänge
Im Eisenbahnmuseum Neukalen erzählt eine Ausstellung von der Entwicklung der Berufskleidung von Eisenbahnern über mehrere Jahrhunderte. Zu sehen sind dort auch verschiedene Schulterstücke aus den Jahren 1872 bis 1918. Auf dem benachbarten Güterbahnhof stehen fünf historische Waggons; einer davon beherbergt ein Café. Am Ratmannsteich befindet sich außerdem das älteste intakte Spritzenhaus Mecklenburgs. Diese Orte geben dem Besuch einen historischen Schwerpunkt, während die verwinkelten Gassen zu einem Spaziergang durch die Stadt einladen.
Ein Spazierweg führt vom Marktplatz über die Lutherstraße und die Promenade, am ehemaligen Bahnhof vorbei und in das Gartsbruch. Der Weg nach Salem ist gut ausgeschildert; die Tour endet am Ratmannsteich in Neukalen. Wer lieber im Stadtkern bleibt, kann die Gassen und das ringförmige Straßennetz beim eigenen Rundgang entdecken.
Feste im Jahreslauf
Auch das Vereinsleben prägt das kulturelle Angebot. Die Schützenzunft Neukalen von 1689 veranstaltet Ende Juni jährlich das Schützenfest im Gartsbruch, gemeinsam mit dem Vereins- und Stadtfest. Der Karneval gehört ebenfalls zum kulturellen Leben in Neukalen und wird dort seit 1958 groß gefeiert. Diese Termine unterscheiden sich von den ganzjährig möglichen Themen einer Reiseplanung: Sie geben Anlass, den Aufenthalt gezielt auf die Festzeit auszurichten.
Wenn Sie weitere Ortsseiten in Ihre Suche einbeziehen möchten, finden Sie auch Duckow, Kummerow, Gorschendorf, Gielow, Faulenrost, Malchin und Basedow.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Malchin Am Kummerower See.