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Gorschendorf: Kummerower See und Peenekanal

Unterkünfte in Gorschendorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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An der Badestelle am Kummerower See auf Höhe Gorschendorfs ist der Untergrund im Badebereich sandig. Zugleich gibt es Wasserpflanzenbewuchs sowie verschlickte oder moorige Bereiche. Der sandige Badebereich steht neben Uferzonen mit anderer Beschaffenheit. Wer baden möchte, trifft dort auf sandigen Untergrund; daneben prägen Pflanzenbewuchs, Schlick und Moor weitere Uferstellen.

Wasserlandschaft am Peenekanal

Ein weiterer Wasserbezug führt zum Peenekanal. Das Ausflugslokal Moorbauer befindet sich zwischen dem Kummerower See und dem Malchiner See in einem Moor. Die Adresse des Lokals lautet Dorfstraße 123, 17139 Gorschendorf. Die Umgebung des Lokals wird nicht nur durch einen einzelnen See, sondern auch durch Kanal und Moor geprägt. Das Moor bildet den unmittelbaren Rahmen des Lokals, während der Peenekanal den Wasserbezug herstellt.

Der Moorbauer ist nur von der Wasserseite aus erreichbar. Der Zugang erfolgt über die Wasserlandschaft und nicht über eine gewöhnliche Straßenanbindung. Für einen Besuch gehört der Wasserweg deshalb zur Anreise. An der Kanuetappe auf der Peene gibt es beim Moorbauer in einem linken Seitenarm bei Gorschendorf Fähr- und Bootsanleger. Diese können für eine Pause oder zum Ein- und Aussetzen genutzt werden. Die Anleger markieren zugleich einen Abschnitt, an dem sich die Kanuetappe für eine Pause unterbrechen lässt und ein Boot ins Wasser gebracht werden kann.

Auch ohne eigenes Boot ist der Moorbauer erreichbar: mit dem Fahrgastschiff Forelle oder mit den betriebseigenen schwanenförmigen Tretbooten von der gegenüberliegenden Seite aus. Für die Anreise können Sie daher zwischen einem Fahrgastschiff und einem betriebseigenen Tretboot wählen; ein eigenes Wasserfahrzeug ist nicht erforderlich. Der Zugang bleibt in beiden Fällen an die Wasserseite gebunden. Für Reisende ohne eigenes Boot eröffnet sich damit eine Anreise vollständig über das Wasser.

Kirchengeschichte in Gorschendorf

Zur Geschichte Gorschendorfs gehören zwei Kirchenbauten. Die frühere Kirche von Gorschendorf wurde 1593 in Fachwerkbauweise errichtet. Die neue Kirche in Gorschendorf wurde 1901 erbaut und am 14. Juli 1901 in Gegenwart des Großherzogs Friedrich Franz IV. geweiht. Die beiden Kirchenbauten stehen für unterschiedliche Epochen und Bauweisen: Auf den Fachwerkbau von 1593 folgte der neugotische Neubau von 1901. Die Weihe der neuen Kirche erfolgte noch im selben Jahr. Der Neubau und die frühere Kirche gehören zu zwei klar getrennten Bauphasen.

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Im Inneren der neugotischen Dorfkirche befinden sich kleine Wappenschilde der Familien Moltke, Klitzing, Blücher und Wickede. Diese Wappenschilde dienten ursprünglich als Zierrat für Särge. Das Detail gehört zur Ausstattung des Kirchenraums und bewahrt einen besonderen Bezug zur historischen Gestaltung von Trauerschmuck. Wer die Kirche besucht, findet im Innenraum neben der neugotischen Bauform auch ein kleines Detail mit historischer Funktion.

Im Jahr 2015 fanden in der neugotischen Dorfkirche Sommergottesdienste, gelegentliche Konzerte und ein Heiligabendgottesdienst statt.

Weitere Ortsseiten führen nach Neukalen, Faulenrost, Malchin, Basedow, Duckow, Gielow und Kummerow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Malchin Am Kummerower See.

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