Ivenack
Unterkünfte in Ivenack
In Ivenack prägen alte Eichen und der Tiergarten das Naturerlebnis. Der Ivenacker Tiergarten ist Deutschlands erstes Nationales Naturmonument. Zu ihm gehören ein Hutewald und fünf tausendjährige Eichen. Eine besondere Geschichte hat die fast tausendjährige Methusalem-Eiche: Am 2. Juli 2025 wurde sie als 50. Baum in die Liste der Nationalerbe-Bäume Deutschlands aufgenommen. Wer Natur und Kultur in den Aufenthalt einbeziehen möchte, findet außerdem einen Schlosspark mit barocker Anlage.
Natur erleben: Eichen, Tiere und Baumkronen
Bei den Ivenacker Eichen können Besucher Damwild, Wildpferde und Wildschweine aus nächster Nähe beobachten. Zum Besucherangebot gehören auch ein Naturlehrpfad und eine Ausstellung im Barockpavillon. Wer mehr über die Eichen und den Wald erfahren möchte, kann eine Führung mit Waldpädagogen vereinbaren.
Eine weitere Perspektive eröffnet die 40 Meter hohe Aussichtsplattform. Sie ist mit einem Aufzug erreichbar und bietet einen Rundumblick über die Baumkronen der uralten Eichen und den Ivenacker See. Der Baumkronenpfad ist 620 Meter lang. Beide Angaben helfen bei der Auswahl zwischen einem Blick von oben und einem Weg durch die Baumkronen; die Anlage der Ivenacker Eichen ist barrierefrei erschlossen und für Kinderwagen sowie Rollstühle geeignet.
Der Ivenacker See ist etwa 1.180 Meter lang und 550 Meter breit; seine Wasserfläche umfasst rund 97 Hektar. Um den See führt ein naturbelassener Rundweg von etwa 5,5 Kilometern. Er verläuft durch den Schlosspark, Wälder und Felder sowie durch das Areal der Ivenacker Eichen mit Tiergarten. Damit lässt sich ein Spaziergang mit unterschiedlichen Landschaftseindrücken verbinden. Bei den tausendjährigen Eichen gibt es außerdem einen Waldladen und ein Waldcafé.
Schlosspark und barockes Ensemble
Ivenack besitzt eine nahezu vollständig erhaltene barocke Schlossanlage. Zu ihr zählen Schloss, Marstall, Orangerie, Teehaus, Kirche und Park. Der Schlosspark wurde um 1800 zu einem englischen Landschaftsgarten umgestaltet; sein Areal erstreckt sich auch mit den tausendjährigen Eichen. Bei einem Spaziergang durch den Park lassen sich alle Bestandteile des Schloss-Ensembles erkunden. Die ehemalige Klosterkirche geht auf das 13. Jahrhundert zurück.
Für die Reiseplanung bieten sich damit unterschiedliche Schwerpunkte: Wer Tiere und alte Bäume beobachten möchte, kann den Tiergarten und seine Besucherangebote in den Mittelpunkt stellen. Wer sich für Baugeschichte und Parkgestaltung interessiert, kann den Spaziergang durch das Schloss-Ensemble ergänzen. Der Rundweg um den See bietet eine weitere Möglichkeit, Natur und Parklandschaft zu Fuß zu erleben.
Von Stavenhagen aus können Besucher die Ivenacker Eichen zu Fuß oder mit dem Fahrrad über etwa 3 bis 4 Kilometer erreichen. Wer weitere Ortsseiten aufrufen möchte, findet hier Kittendorf, Jürgenstorf, Gülzow, Knorrendorf, Rosenow, Mölln, Bredenfelde und Grammentin.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Stavenhagen.