Neues aus dem Meeresmuseum Stralsund

Kegelrobbe im Hafenbecken
Kegelrobbe im Hafenbecken

Das Deutsche Meeresmuseum Stralsund mit seinen vier Standorten, dem Meeresmuseum in der Stralsunder Altstadt, dem Ozeaneum am Stralsunder Hafen, dem Nautineum auf der Insel Dänholm und dem Natureum am Darßer Ort gehört zu den beliebtesten Museen an der gesamten Ostseeküste. Der kleine Rückblick auf 2019 wird verbunden mit einem Ausblick auf 2020.
Am 16. Dezember 2019 genügte ein Blick aus dem Bürofenster Deutschen Meeresmuseums, um vom Arbeitsplatz aus konnte eine Kegelrobbe im Stralsunder Hafenbecken beobachtet werden. „Es kommt relativ selten vor, dass eine Kegelrobbe in den Hafenbereich schwimmt – etwa ein bis zwei Mal im Jahr – deshalb ist es schon etwas Besonderes“, erklärt Anja Gallus, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Meeresmuseum. Wer selbst Robben, Seehunde oder Schweinswale entdeckt, kann dies mithilfe der Sichtungs-App „OstSeeTiere“ oder auf der Webseite unter deutsches-meeresmuseum.de melden.
Ein einziger Besuch des OZEANEUMs im Jahr reicht Ihnen nicht aus? Mit der Jahreskarte können Sie jederzeit in das Museum auf der Hafeninsel – zumindest während der regulären Öffnungszeiten. Außerdem gibt es weitere Vorteile für Jahreskartenbesitzer in Partner-Einrichtungen wie dem Rostocker Zoo.
Zu Beginn des Jahres 2020 wartet eine tolle Aktion auf alle, die regelmäßig im OZEANEUM zu Gast sind: Wer vom 1. bis 31. Januar das Museum auf der Hafeninsel besucht, kann im Nachhinein das Tagesticket in eine Jahreskarte tauschen und bezahlt lediglich den Differenzbetrag.
Kaum zu glauben, aber fast ein Jahr ist es nun her, dass die Blaupunktrochen Charly und Charlotte im MEERESMUSEUM überraschend Eltern geworden sind.
Am 23. Januar 2019 kam Cassandra mit einem Geburtsgewicht von 216 g auf die Welt. Ziehvater Kay-Michael Hirsch ist sehr zufrieden mit seinem kleinen Schützling. Der Tierpfleger fütterte Cassandra zunächst mit der Pinzette, um sie an die Futteraufnahme zu gewöhnen. Mittlerweile ist der Rochennachwuchs gut gewachsen und vor Kurzem in ein eigenes Becken gezogen. Besucher und Besucherinnen finden Cassandra im Aquarienkeller des MEERESMUSEUMs.

Deutsches Meeresmuseum / nordlicht verlag

Foto: © Dr. Timo Moritz/Meeresmuseum

Datum: 08.01.2020

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