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Radfernweg Berlin–Usedom: Strecke und Etappen

Der Radfernweg Berlin–Usedom verbindet das Berliner Stadtzentrum mit Peenemünde auf Usedom und führt auf rund 337 Kilometern durch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die Reise wechselt von städtischen Straßen zu Seen, Wäldern und der offenen Landschaft der Uckermark, bevor sie das Stettiner Haff und die Inselküste erreicht.

Radwandern zwischen Berlin und Usedom Radwandern zwischen Berlin und Usedom Foto: © Verlag Esterbauer

Kurzfakten zum Radfernweg Berlin–Usedom

  • Start und Ziel: Berliner Schlossplatz und Peenemünde auf Usedom
  • Länge: rund 337 Kilometer laut Berlin.de und Usedom Tourismus
  • Bundesländer: Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
  • Wegzeichen: grünes Schild mit Brandenburger Tor, Radfahrer und Möwe
  • Charakter: Stadtstrecken, Wald- und Feldwege, Seenlandschaften und Inselküste
  • Etappen: individuell einteilbar; Reiseland Brandenburg beschreibt einzelne Abschnitte mit Start- und Zielorten

Von Berlin in die Wälder und Seen Brandenburgs

Der Weg beginnt auf dem Schlossplatz in Berlin-Mitte. Von dort führt die Route durch Prenzlauer Berg, Pankow und Buch aus der Stadt heraus. Bernau und Biesenthal markieren den Übergang in den Barnim. Weiter nördlich prägen Wälder und Seen die Strecke: Der Werbellinsee liegt am Weg, bevor Joachimsthal erreicht wird. Hier wird aus der Stadtausfahrt eine Tour durch die von Wasser und Wald geprägte Landschaft.

Der Abschnitt von Joachimsthal nach Warnitz ist ein gut beschriebenes Beispiel für die Etappenplanung. Reiseland Brandenburg gibt für diese dritte Etappe 41 Kilometer an. Sie führt durch das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und weiter durch die hügelige Uckermark bis zum Oberuckersee. Als Zwischenorte nennt die Streckenbeschreibung unter anderem Parlow, Glambeck, Wolletz und Steinhöfel. Der Wechsel von Seenähe, Wald und offener Landschaft macht diese Passage abwechslungsreicher als eine gleichförmige Küstenfahrt.

Die Karte zu Usedom, Stettiner Haff und Ueckermünder Heide stammt aus einer Ausgabe von 2010; sie gibt einen historischen Überblick über das Gebiet. Für die aktuelle Routenführung sind die heutigen Wegzeichen und Streckeninformationen maßgeblich.

Durch Vorpommern zum Stettiner Haff

Hinter dem Oberuckersee führt der Radfernweg über Prenzlau weiter in Richtung Pasewalk und Torgelow. Mit dem Wechsel nach Vorpommern rücken die Fluss- und Hafflandschaften in den Vordergrund. Ueckermünde liegt am Stettiner Haff und bildet einen markanten Zwischenhalt vor dem Inselabschnitt. Die Übersicht zu Vorpommern und dem Stettiner Haff ordnet diese Region ein; für einen Besuch der Stadt ergänzt die Seite zum Seebad Ueckermünde Informationen zu Altstadt und Haffufer.

Die Etappen können so gelegt werden, dass längere und kürzere Fahrtage wechseln. Das regionale Unterkunftsangebot in Ueckermünde ist eine mögliche Basis für eine Übernachtung am Haff.

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Über das Haff auf die Insel Usedom

Der letzte Teil führt über den westlichen Inselzugang nach Usedom und weiter bis Peenemünde im Norden. Für die Insel beschreibt Usedom Tourismus den Übergang über die Fähre bei Kamp oder die Zugbrücke bei Zecherin. Danach verläuft die Route über die Stadt Usedom und entlang des Inselraums Richtung Norden. Die Inselübersicht Usedom hilft, Küstenorte und Achterland als unterschiedliche Reisebereiche einzuordnen. Wer die Insel anschließend auf einer eigenen Küstenrunde erleben möchte, findet mit Usedoms Küstenradtour eine passende Ergänzung.

Peenemünde bildet den nördlichen Endpunkt des Fernwegs. Weitere regionale Routen und Radreiseideen bündelt der Radführer für Vorpommern.

Etappen und Ausrüstung sinnvoll einteilen

Berlin.de empfiehlt für die Gesamtstrecke mindestens vier Tage und beschreibt eine individuelle Aufteilung nach Kondition. Die konkrete Tagesdistanz hängt auch davon ab, wie viel Zeit für Orte, Pausen und Ausflüge bleiben soll. Die 41 Kilometer zwischen Joachimsthal und Warnitz zeigen eine mögliche mittlere Etappe. Eine längere Reise lässt zusätzliche Übernachtungen und Abstecher zu, während geübte Radreisende mehrere Teilstücke zusammenfassen können.

Der Weg nutzt unterschiedliche Oberflächen: Berlin.de nennt neben ausgebauten Radwegen auch Landstraßen sowie Wald- und Feldwege. Ein Tourenrad, das auf befestigten und unbefestigten Wegen angenehm fährt, passt daher zu den wechselnden Abschnitten. Gepäck und Tagesstrecken sollten zu den eigenen Bedingungen passen. Die Beschilderung mit dem grünen Radwegzeichen unterstützt die Orientierung; Karten oder digitale Streckeninformationen ergänzen sie besonders an Ortsdurchfahrten und Abzweigen.

Eine Bahnanreise zu einem Zwischenort oder eine Rückfahrt ab dem Ziel kann die Reise in Teilstrecken gliedern. Berlin.de nennt unter anderem Bernau, Biesenthal, Eberswalde, Angermünde, Prenzlau, Pasewalk und Anklam als per Bahn erreichbare Orte entlang des Korridors. Welche Zugverbindungen Fahrräder mitnehmen und welche Anschlüsse am Reisetag passen, richtet sich nach dem aktuellen Fahrplan. Für die Planung ist daher eine Auswahl des Start- oder Zielabschnitts nach erreichbarem Bahnhof ebenso hilfreich wie die gewünschte Tageslänge.

Diese Seite ist eine ANZEIGE des Verlags Esterbauer

Häufige Fragen zum Radfernweg Berlin–Usedom

Wie lang ist der Radfernweg?

Berlin.de und Usedom Tourismus geben rund 337 Kilometer an. Die genaue Streckenlänge kann je nach verwendeter Streckenfassung leicht abweichen.

Wie viele Tage sollte man einplanen?

Berlin.de nennt mindestens vier Tage für die Gesamtstrecke. Eine längere Aufteilung bietet mehr Zeit für Pausen und Besichtigungen; die Etappen lassen sich an Kondition und Reiseinteressen anpassen.

Wo endet die Strecke auf Usedom?

Der Radfernweg endet in Peenemünde im Norden der Insel. Der Inselabschnitt führt zuvor über die Stadt Usedom und verbindet damit Haffraum, Achterland und Ostseeküste.