In den Mauern der alten Hansestadt Stralsund ist eine Vielzahl von historischen Zeugnissen der Backsteingotik erhalten geblieben. Gleichzeitig verfügt die Stadt über Beispiele eines Aufbruchs in neue Gestaltungsdimensionen. 2004 wurde die Stralsunder Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Beim Besuch des Deutschen Meeresmuseum im ehemaligen Katharinenkloster erfährt der Gast alles über die Welt der Meere. In den weitläufigen Mauern desselben Klosters ist auch das Kulturhistorische Museum untergebracht, dessen Exposition sich vorrangig mit der pommerschen Regionalgeschichte befasst.
Das Stralsunder Stadtarchiv im ehemaligen Johanniskloster ist nicht nur „normale“ Auskunftsstelle, sondern zeigt auch einzigartige Exponate aus der Geschichte der einst wohlhabenden Stadt.
Zu den gut erhaltenen Zeugnissen norddeutscher Backsteingotik gehören das Ensemble um den Alten Markt mit Rathaus, Nikolaikirche und Wulflamhaus, die erhaltenen Stadtmauerreste mit Knieper- und Kütertor, St.-Jakobi- und Heilgeistkirche und die St.-Marienkirche am Neuen Markt, die mit einer Turmhöhe von 104 Metern und einer Mittelschiffhöhe von 33 Metern nach der Marienkirche in Danzig als die größte Backsteinkirche im Hanseraum gilt.
Visionär ist das Projekt Ozeaneum zu nennen. Als Erweiterung des Deutschen Meeresmuseums wurde der Bau 2008 auf der Hafeninsel eröffnet. Die Bereiche Ausstellung, Nord- und Ostsee-Aquarien und Riesen der Meere setzen, untermalt von charakteristischen Geräuschen, neue Maßstäbe bei der Präsentation maritimer Natur.
Ein maritimes Zeugnis der Deutschen Seeschifffahrtsgeschichte ist im Hafen zu entdecken. Dort wartet die Dreimastbark Gorch Fock I. auf Besucher und entführt sie in die Welt eines Großseglers.
Foto: © Tourismuszentrale Stralsund