Kamień Pomorski (Cammin)

Dom St. Johannis in Cammin Dom St. Johannis in Cammin

Ebenso wie das benachbarte Wolin (Wollin) kann auch die acht Kilometer südlich der Ostsee am Zalew Kamienski (Camminer Bodden), einer Ausbuchtung der Dziwna (Dievenow) gelegene Stadt Kamień Pomorski auf eine bedeutsame Geschichte zurückblicken. Sie ist eine der ältesten Städte in Pommern, war sogar kurzzeitig Hauptstadt.

Vom 12. bis zum 14. Jahrhundert war Kamień Pomorski Bischofssitz, während dieser Zeit wurde der Dom St. Johannis erbaut. Er ist heute einer der Anziehungspunkte für die zahlreichen Besucher der Stadt. Die mit heute noch sichtbaren Mauern umgebenen - später neu bebauten - Nebenanlagen zeugen von der einstigen Dimension der Domanlage. Jährlich von Ende Juni bis Anfang September ist der Dom Ort Internationaler Wochen der Orgel- und Kammermusik. Auch das gut erhaltene Rathaus mit Bogenumgang aus dem 14. Jahrhundert mitten auf dem Marktplatz sowie das Wolliner Tor mit der Bastei, in dem sich heute das Museum befindet, sind steinerne Zeugen einer reichen Stadtgeschichte.

Heute präsentiert sich Kamień Pomorski als eine Stadt mit sehr gut entwickelter touristischer Infrastruktur. Vor allem die vor mehr als 100 Jahren entdeckte Solequelle schuf die Voraussetzung für einen Sanatoriumsbetrieb, der sich auf die Behandlung von orthopädischen und kardiologischen Erkrankungen spezialisiert hat.

Der Stadthafen ist Ausgangspunkt für Freizeit- und Ausflugsschifffahrt, auch bedeutende Segelregatten finden in diesem Revier statt. Eine 2004 eröffnete große Sporthalle hält Angebote für den Aktivurlaub bereit.

Rund um Kamień Pomorski (Cammin) beginnt sich der Urlaub auf dem Bauernhof besonders zu entwickeln. So finden Ostsee-Urlauber ein reiches Angebot verschiedener Ferienunterkünfte.

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Foto: © nordlicht verlag

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