Wolin (Wollin)

Stadt Wolin auf der gleichnamigen Insel Stadt Wolin auf der gleichnamigen Insel

Die Stadt Wolin liegt beiderseits der Dziwna (Dievenow), dem östlichen von drei Mündungsarmen der Oder, die hier am nördlichen Ausgang des Stettiner Haffs die Insel Wolin vom Festland trennt. Im Jahr 980 wird an dieser Stelle von der Wikingersiedlung Jumne (Jomsburg) berichtet, die damals mit 8000 Einwohnern einer der wichtigsten Handelsplätze an der Ostsee gewesen sein soll. Vieles spricht dafür, dass das sagenhafte Vineta mit Wolin/Jomsburg in Verbindung gebracht werden kann. In Wolin entstand 1140 das erste pommersche Bistum, das kurz darauf aber nach Kamień Pomorski (Cammin) verlagert wurde.

Noch heute beherrscht der im 13. Jahrhundert errichtete Dom St. Nikolai die Silhouette der 5.000-Einwohner-Stadt. 2003 wurde eine zweite Brücke über die Dziwna eingeweiht, die den Fernverkehr an der Stadt vorbeiführt. Auch der kleine Hafen an der Dziwna ist malerisch gelegen. Eine Insel in der Dziwna mit dem Museumsdorf ist alljährlich am ersten August-Wochenende Schauplatz des „Festivals der Slawen und Wikinger“, die mit in- und ausländischer Beteiligung tausende Besucher in die traditionsreiche Stadt ziehen. In Wollin verbindet sich europäische Kulturgeschichte mit einer umgebenden malerischen Landschaft, die vor allem für Wassersportler und Ruhe suchende Urlauber ein Paradies ist.

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Foto: © nordlicht verlag

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