Zoo Rostock mit POLARIUM auf Erfolgskurs

Eisbär im Zoo Rostock
Eisbär im Zoo Rostock
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Die Hansestadt Rostock gehört mit ihrem „Vorort“, dem Seebad Warnemünde, zu den beliebtesten Zielen für einen Urlaub an der Ostseeküste. Die Verbindung von städtischem Flair in der Stadt und dem anspruchsvollen Seebad mit breitem Strand und Bummelmeile macht es zu einem Magneten für den Tourismus. Zu den Attraktionen in der Stadt selbst gehört außer der maritimen Meile am Stadthafen auch der Zoo, dessen Anfänge auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückgehen und der mit dem DARWINEUM ein neues Aushängeschild hat. Nun soll es erfolgreich weitergehen.

POLARIUM – neues Projekt für den Zoo

Dieses Projekt ist das letzte aus dem vorliegenden, bis 2020 geltenden Entwicklungskonzept. Es macht aus der Not der renovierungsbedürftigen Eisbärenanlage die Tugend einer neuen Anlage, die auch anderen Bewohnern der Polarregion eine neue Heimat im Zoo gibt. Die Eisbären sind nicht nur Aushängeschild und Wappentier des Zoos, auch das internationale Zuchtbuch für Eisbären wird in Rostock geführt. Deshalb ist dieses Projekt auch für die Zukunft des Zoos sehr wichtig.
Das geplante POLARIUM kann auf den Erfolgen aufbauen, die der Zoo mit dem DARWINEUM erreicht hat, welches als einzigartige Erfolgsgeschichte für Mecklenburg-Vorpommern gilt. Insgesamt konnte Zoodirektor Udo Nagel feststellen, dass „der Rostocker Zoo die beliebteste und besucherstärkste Freizeit- und Bildungseinrichtung des Landes“ ist. Fast alle der selbstgesteckten Ziele wurden erreicht: Aus dem geplanten Evopark ist ein DARWINEUM geworden, dessen Erfolg und Einmaligkeit wohl von niemandem bestritten wird und der mehrmals als „touristischer Leuchtturm“ ausgezeichnet wurde. Die Eigendeckungsrate von 19 Prozent im Jahr 1990 wurde auf 70 Prozent erhöht - ein sensationell guter Wert für eine zoologische Einrichtung. Laut Entwicklungskonzept war bis 2020 ein Wert zwischen 70 und 80 Prozent vorgesehen. Als einzige der großen Freizeiteinrichtungen im Land konnte der Rostocker Zoo zudem entgegen dem allgemeinen Trend die Besucherzahlen um 21 Prozent und den Anteil an überregionalen Gästen erhöhen. Mit dem Bau des POLARIUM, dem neuen Zuhause für das Wappentier des Rostocker Zoos, werde eines der letzten großen Probleme der Tierhaltung im Rostocker Zoo gelöst, so Direktor Nagel.

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Zoo Rostock / nordlicht verlag

Foto: © Zoo Rostock / Joachim Kloock

Datum: 29.10.2014

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