Koszewko: Landschaftspark und Geschichte
Unterkünfte in Koszewko
Koszewko liegt auf der Pyrzycko-Stargard-Ebene. Der Ort verbindet eine historische Parklandschaft mit Zeugnissen aus unterschiedlichen Epochen: geschützte Bäume und eine Kastanienallee, Friedhofsreste, ein architektonisches Detail am Schloss sowie Spuren einer frühmittelalterlichen Wallburg. Damit bietet Koszewko vor allem für Reisende, die Landschaft und Geschichte gemeinsam betrachten möchten, einen klar umrissenen thematischen Schwerpunkt.
Landschaftspark und Bäume
Der 7,6 Hektar große Landschaftspark wurde im 18. Jahrhundert angelegt. Zu seinen bemerkenswerten Bäumen zählen eine als Naturdenkmal geschützte Buche, vier Winterlinden und zwei Eschen. Im Park befindet sich außerdem eine Kastanienallee aus den 1930er Jahren. So stehen hier eine Parkanlage aus dem 18. Jahrhundert und eine Allee aus den 1930er Jahren nebeneinander. Der Park verbindet damit eine klar datierbare Geschichte mit konkreten Merkmalen seiner Bepflanzung.
Friedhof, Schloss und Wallburg
Der Kirchhof in Koszewko ist teilweise von einer Steinmauer und einem Drahtzaun umgeben. Dort sind Reste des ursprünglichen Friedhofs aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erhalten. Beim Schloss kam während einer Umgestaltung im Jahr 1922 ein quadratischer Eckturm hinzu; sein Mittelteil ist reich verziert. Die beiden Orte stehen für unterschiedliche historische Spuren: am Kirchhof für die frühe Friedhofsgeschichte, am Schloss für ein konkret datiertes architektonisches Detail.
Auch archäologische Geschichte gehört zu Koszewko. Erhalten sind Spuren einer frühmittelalterlichen slawischen Wallburg aus dem 9. bis 10. Jahrhundert. Die Anlage maß 135 × 170 Meter und war von einem bis zu vier Meter hohen Wehrwall umgeben. Ihre Maße lenken den Blick auf Ausdehnung und Befestigung – ein anderer Aspekt als die einzelne bauliche Ergänzung am Schloss. Zusammen machen Park, Kirchhof, Schloss und Wallburg die unterschiedlichen Themen und Zeiträume des Ortes greifbar.
Stargard: Stadtgeschichte und Kultur
In Stargard selbst liegt ein eigener Schwerpunkt auf mittelalterlicher Stadtarchitektur und Stadtgeschichte. Die Marienkirche und die mittelalterlichen Stadtmauern wurden durch eine Verordnung des Präsidenten der Republik Polen vom 17. September 2010 als Denkmal der Geschichte anerkannt. Die Stadtmauern gehören zu den wenigen Beispielen mittelalterlicher Stadtbefestigungen in Westpommern, die nahezu entlang ihres gesamten Verlaufs mit Wehrtoren und Bastionen erhalten sind. Eine Museumsausstellung in Stargard stellt die Geschichte der Stadt von ihrer Gründung im 13. Jahrhundert bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts dar. So treffen dort Bauwerke und eine Ausstellung mit einem weit gefassten historischen Zeitbogen aufeinander.
Für einen Rundweg durch die Altstadt von Stargard bietet sich thematisch der etwa drei Kilometer lange Rundweg „Stargard – Juwel Pommerns“ an. Die rote Radroute „Durch die Drumlins des Stargarder Landes“ führt von Stargard über Lipnik, Zieleniewo, Morzyczyn, Grzędzice, Żarowo, Rogowo und Lubowo zurück nach Stargard. Das Historische Fest „Im Land des Greifen“ gilt als Veranstaltung für ganze Familien, Geschichtsinteressierte und Menschen, die ein Juniwochenende aktiv verbringen möchten. Damit stehen in Stargard neben den Bau- und Ausstellungsthemen auch ein Rundweg, eine Radroute und ein als aktives Juniwochenende ausgerichtetes Fest im Mittelpunkt.
Weitere Reiseziele entdecken: Insko, Morzyczyn, Pęzino, Rogowo, Żukowo, Brudzewice, Rekowo, Sowno.
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