Soldin – Seenlandschaft, Wassersport und historische Stadt
Unterkünfte in Soldin
Soldin verbindet eine wasserreiche Umgebung mit einem historischen Stadtkern. Myślibórz liegt im Zentrum des Pojezierze Myśliborskie; in der zugehörigen Gmina Myślibórz befinden sich mehr als 20 Seen. Der größte ist das Jezioro Myśliborskie mit einer Fläche von 617 ha. Wer die Reise nach Landschaft und Aktivitäten ausrichten möchte, findet hier Anknüpfungspunkte für Tage am Wasser, Radtouren und einen Besuch der Stadtgeschichte.
Jezioro Myśliborskie und Aktivitäten am Wasser
Das Jezioro Myśliborskie eignet sich zur Erholung und für Wassersport. In Myślibórz gibt es an diesem See zwei von WOPR-Rettungskräften überwachte Badestellen: an der ul. Szarych Szeregów und am os. XX-lecia PRL. Die Angaben zu diesen Stellen geben eine konkrete Orientierung für einen Aufenthalt am Wasser.
An der Marina in Myślibórz können Kajakausflüge sowohl auf dem Jezioro Myśliborskie als auch auf dem Fluss Myślą organisiert werden. In der Marina Szkuner besteht außerdem die Möglichkeit, Segel- und Ruderboote zu mieten. Damit lassen sich unterschiedliche Wasseraktivitäten in die Reiseplanung aufnehmen. Wer lieber schwimmt, findet in der Pływalnia Kryta in Myślibórz fünf Bahnen von jeweils 25 m Länge.
Stadtbild und Geschichte
Die Altstadt von Myślibórz bewahrt einen mittelalterlichen Stadtgrundriss. Ein sichtbarer Bezug zur Befestigungsgeschichte ist das Nowogródzka-Tor, das in den Stadtmauern erhalten ist. Neben dem Marktplatz steht die Kolegiata Świętego Jana Chrzciciela. Das spätbarocke Rathaus zeigt architektonische Merkmale des Rokoko und des frühen Klassizismus. Auch die historische Holländerwindmühle in der ul. Szkolna 8 gehört zu den Bauwerken der Stadt.
Wer sich näher mit der Region beschäftigen möchte, kann das Muzeum Pojezierza Myśliborskiego einplanen. Derzeit können dort vier Ausstellungen besichtigt werden: „Myślibórz we wczesnym średniowieczu“, „Z dziejów Myśliborza“, „Historia i etnografia“ sowie die Galerie „M“ mit zeitgenössischer Kunst. Religiöse Geschichte ist ebenfalls Teil des Stadtbildes: Das Myśliborskie Sanktuarium Miłosierdzia Bożego und das Dom Macierzysty Zgromadzenia Sióstr Jezusa Miłosiernego befinden sich in Myślibórz. Die neuzeitliche Geschichte der Stadt ist mit der heiligen Faustyna Kowalska und dem seligen Michał Sopoćko verbunden.
Radroute und wiederkehrende Veranstaltungen
Für aktive Tage bietet sich die 60 km lange Radetappe Myślibórz–Barlinek–Choszczno als Orientierung an. Sie ist vollständig fertiggestellt und verläuft größtenteils auf asphaltierten Radwegen, die auf einer ehemaligen Bahntrasse angelegt wurden. Auch die Route Pojezierzy Zachodnich verläuft durch das Gebiet der Gmina Myślibórz. Die genannten Strecken eröffnen unterschiedliche Möglichkeiten, die Umgebung mit dem Fahrrad zu erkunden.
Das Muzeum Pojezierza Myśliborskiego veranstaltet jährlich um den Monatswechsel von Mai zu Juni den Jarmark Klasztorny, ein Freiluftfest mit historischem und kulturellem Charakter. Im September finden jedes Jahr die Spotkania Młodych Autorów i Kompozytorów Piosenki „SMAK“ im. Jonasza Kofty statt. Junge Sänger, Autoren, Komponisten und Interpreten nehmen daran teil; anerkannte Komponisten und Künstler leiten Workshops für die Teilnehmenden. Die Dni Myśliborza sind eine wiederkehrende Freiluftveranstaltung für Einwohner der Stadt und ihrer Umgebung sowie für Touristen.
Zur weiteren Orientierung auf dieser Destinationsebene gehören auch Parzensko, Mysliborz, Dębno, Dabrowa, Rózansko, Nowogródek Pomorski, Zydowo, Karsko, Rów, Barlinek und Barnówko.
Für die Anreiseorientierung ist auch die Lage von Myślibórz in der Nähe der Schnellstraße S3 relevant.
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