Kłos: Radwege und Geschichte
Unterkünfte in Kłos
Kłos ist besonders für Reisende interessant, die ihre Tage mit dem Fahrrad oder auf einer Pilgerroute gestalten möchten. Zwei Radwege führen durch den Ort: der gelbe „Trakt Rybogryfa“ und der blaue „Śladami końskich podków“. Dazu beginnt in Kłos ein Abschnitt des Pomorskiego Szlaku Św. Jakuba. So stehen unterschiedliche Strecken und Reiseformen im Mittelpunkt der Ortsorientierung.
Mit dem Fahrrad durch Kłos
Der gelbe Radweg „Trakt Rybogryfa“ ist 23,7 km lang und wurde für Familienausflüge mit dem Fahrrad angelegt. Sein Verlauf führt von Góra Chełmska über Kłos, Węgorzewo und Policko nach Dzierżęcino. Die Strecke wird als gerade und reizvoll beschrieben; sie führt am Policko-See entlang und zu einem Indianerdorf. Wer diese Route in die Reiseplanung einbezieht, kann ihre benannten Orte und Landschaftsbezüge als Orientierung für die eigene Radreise nutzen.
Der blaue Radweg „Śladami końskich podków“ umfasst 57,4 km. Er verläuft über Skwierzynka, Osieki, Rzepkowo, Iwięcino, Skibno, Kędzierzyn, Kłos, Maszkowo und Węgorzewo. Die Route gilt als Strecke mit zahlreichen Naturwerten, Denkmälern, Monumenten und Reitzentren. Für die Wahl zwischen den beiden Radwegen sind damit sowohl die unterschiedliche Länge als auch die jeweils genannten Orte und Streckenmerkmale ein Anhaltspunkt. Die Namen der Routen und ihre Verläufe bieten konkrete Orientierung, ohne dass sich aus der Länge allein eine bestimmte Fahrtdauer ableiten lässt.
Auch ein Wegkreuz in Kłos ist mit einer Routenbeschreibung verbunden: Auf dem „Trakt Rybogryfa“ biegen Radfahrer in Richtung Sianów nach 4,3 km rechts ab; links passiert man dabei das Wegkreuz in Kłos. Dieses wird auch am blauen Wanderweg passiert. Für die Orientierung unterwegs sind hier der Richtungswechsel, die Entfernungsangabe und der markante Punkt im Ort zusammen genannt.
Ein Abschnitt des Jakobswegs beginnt im Ort
Der Sianów-Abschnitt des Pomorskiego Szlaku Św. Jakuba beginnt in Kłos und führt über Sianów, Skibno, Skibienko, Sucha Koszalińska, Kleszcze, Osieki, Rzepkowo und Iwięcino bis nach Bielkowo. Wer neben dem Radfahren auch eine Pilgerroute in Betracht zieht, kann Kłos als Ausgangspunkt dieses Abschnitts in die Reiseplanung aufnehmen. Die Ortsfolge macht den Verlauf des Weges greifbar: Von Kłos führt er zunächst nach Sianów und anschließend durch weitere namentlich ausgewiesene Orte bis Bielkowo.
Historische Stationen von Kłos
Kłos wurde erstmals 1614 erwähnt. In diesem Jahr wurde dort auch ein Gutshof gegründet – mit Zustimmung des Magistrats der Stadt Koszalin und der Gemeinde. Der Gutshof gehörte der Stadt und wurde Klusshof, „Stary Kłos“ oder „Wielki Kłos“ genannt.
Während des Siebenjährigen Krieges wurden Kłos und sein Gutshof verwüstet; 1764 wurde der Ort wiederbesiedelt. Wenn Sie neben aktiven Strecken auch historische Ortsbezüge berücksichtigen möchten, gehören diese Stationen zu den zentralen Eckdaten von Kłos.
Für eine weiter gefasste Ortswahl können Sie auch die Seiten zu Żydowo, Rosnowo, Osieki, Będzino, Gąski, Manowo, Mielno und Rekowo einbeziehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Köslin.