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Kolbatz entdecken: Klostergeschichte und Architektur

Unterkünfte in Kolbatz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kolbatz ist ein Ziel für Reisende, die sich für die Geschichte und Baukunst eines ehemaligen Zisterzienserklosters interessieren. Die Anlage vereint mehrere Zeitschichten: ihre klösterliche Vergangenheit, die spätere Nutzung als Sommerresidenz der pommerschen Herzöge und als staatliche Domäne sowie museale und kulturelle Präsentationen. Für die Wahl des Reiseziels bietet sich damit ein klarer Schwerpunkt: das historische Erbe von Kołbacz.

File:Kołbacz Zespół klasztorny cystersów 8.jpg File:Kołbacz Zespół klasztorny cystersów 8.jpg Foto: Bornholm via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Der ehemalige Zisterzienserkomplex

Der ehemalige Zisterzienserklosterkomplex in Kołbacz wurde durch eine Verordnung des Präsidenten der Republik Polen vom 3. Juli 2014 zum Geschichtsdenkmal erklärt. Sein architektonischer Charakter macht den Übergang von der Romanik zur Gotik sichtbar. Der geschützte Komplex gilt als herausragende Ausführung dieser Entwicklung und zeichnet sich durch innovative architektonische Lösungen sowie hochwertiges Baudetail aus. Wer sich für Baugeschichte interessiert, findet hier deshalb nicht nur ein einzelnes Gebäude, sondern einen Komplex, dessen Architektur unterschiedliche Stile und bauliche Merkmale erkennen lässt.

Zum Gebiet des Geschichtsdenkmals „Kołbacz – Anlage des ehemaligen Zisterzienserklosters, der späteren Sommerresidenz der pommerschen Herzöge und der staatlichen Domäne“ gehört auch die Kirche unter dem Patrozinium des Heiligsten Herzens Jesu. Das Muzeum Dawnego Opactwa Cystersów ist im historischen Speicher und im Haus der Konversen untergebracht. Diese beiden Gebäude geben dem Museumsbesuch einen eigenen architektonischen Bezug: Das Erbe des Klosters wird in revitalisierten nachklösterlichen Gebäuden präsentiert.

Kirche und einzelne Bauwerke

Die romanisch-gotische Backsteinkirche besitzt eine ungewöhnliche Rosette. Ein weiteres besonderes Merkmal ist die einzigartige Zimmermannskonstruktion des Hauptschiffs. Im 16. Jahrhundert wurde dieses zu einem Speicher umgenutzt. Damit begegnen innerhalb des Kirchengebäudes sowohl die Baugestalt als auch eine spätere Nutzungsgeschichte. Das Abtshaus und der Wehrturm stammen aus dem 14. Jahrhundert; auch sie gehören zu den konkreten Anhaltspunkten für die Beschäftigung mit der mittelalterlichen Anlage. Der gotische Flügel wurde in früheren Jahrhunderten von Ordensbrüdern bewohnt.

Museum, Ausstellungen und Veranstaltungen

Das Muzeum Dawnego Opactwa Cystersów organisiert Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen, die das Erbe der Zisterzienser und die revitalisierten nachklösterlichen Gebäude präsentieren. Im Rahmen des Projekts „Cienie zapomnianych kultur“ finden in den ehemaligen Zisterziensergebäuden in Kołbacz Konzerte, Ausstellungen und Treffen statt. Das Programm verbindet damit unterschiedliche Formen kultureller Beschäftigung mit dem historischen Ort. Für Besuche im Museum können Interessierte dienstags bis samstags von 9:00 bis 13:00 Uhr oder von 15:00 bis 19:00 Uhr anrufen.

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Radroute und weitere Ortsseiten

Auch Radfahrer finden einen konkreten Anhaltspunkt für ihre Reiseplanung: Auf dem Gebiet der Gemeinde Stare Czarnowo können sie derzeit einen 9 km langen Radweg nutzen, der Stare Czarnowo, Kołbacz und die Stadt Szczecin verbindet. Kolbatz liegt außerdem an der touristischen Route „Na południe od Szczecina – Szlakiem mapy Lubinusa“. Die Radroute und die touristische Route sind hier als unterschiedliche Orientierungspunkte zu verstehen.

Weitere Ortsseiten finden Sie unter Nowe Czarnowo, Gryfino, Weltyn, Steklno, Binowo, Krzywin, Cedynia und Widuchowa.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Greifenhagen.

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