Donsö
Donsö ist eine autofreie Insel mit Badeplätzen, Hafen, Aussichtspunkt und einer eng mit der Fischerei verbundenen Geschichte. Für Besucherinnen und Besucher steht damit nicht nur die Wahl einer Unterkunft, sondern auch die Frage im Mittelpunkt, wie sich die Insel erkunden lässt und welche ihrer unterschiedlichen Seiten den Aufenthalt prägen sollen.
Anreise und Fortbewegung auf Donsö
Die Bootslinie 281 fährt von Stenpiren und Saltholmen nach Donsö. Auf der Insel bewegt man sich mit dem Fahrrad, Moped oder Golfcart fort. Der Verzicht auf Autos gehört damit unmittelbar zum Ortsbild und unterscheidet Donsö von Zielen, an denen das eigene Fahrzeug den Aufenthalt bestimmt. Wer Donsö als Standort in Betracht zieht, findet hier eine klar erkennbare Form der Fortbewegung vor, die bei der Reiseplanung berücksichtigt werden kann.
Badeplätze und weiter Ausblick
Donsö Lökholmen ist ein Badeplatz in Göteborgs stad. Auch an der Korsholme udde auf Donsö kann man baden.
Eine andere Perspektive bietet der Radarberget auf Donsö. Dort befindet sich ein Aussichtspunkt mit weitem Ausblick. Badeplatz und Aussichtspunkt setzen somit verschiedene Schwerpunkte: An der Korsholme udde und bei Donsö Lökholmen steht das Baden im Vordergrund, während der Radarberget den Blick über die Umgebung eröffnet.
Hafen und Geschichte der Fischerei
Der Hafen von Donsö ist von Fischereigebäuden aus dem 20. Jahrhundert umgeben. Diese Gebäude geben dem Hafen einen konkreten historischen Rahmen und machen die Verbindung des Ortes zur Fischerei sichtbar. Noch weiter zurück reicht die Geschichte von Donsö Varv: Zwischen 1927 und 1937 wurden dort vierzehn größere Fischereifahrzeuge gebaut.
Ab Mitte der 1950er-Jahre wurden auf Donsö Varv an den drei Slipanlagen etwa 300 Schiffe pro Jahr auf Slip genommen. Die Angabe ist als ungefähre historische Größenordnung zu verstehen. Beim Auf-Slip-Nehmen werden Schiffe aus dem Wasser an Land gebracht; die drei Slipanlagen dienten diesem Arbeitsvorgang. Zusammen mit den Fischereigebäuden am Hafen zeigt sie, dass Donsö nicht nur durch seine Insellage, sondern auch durch konkrete Arbeits- und Schiffbaugeschichte geprägt ist.
Kirche und lokales Handwerk
Zur sichtbaren Geschichte der Insel gehört außerdem die Donsö kyrka. Die weiße Holzkirche wurde 1955 eingeweiht. In der Donsö kyrka findet jeden Sonntag ein Gottesdienst statt. Die weiße Holzkirche ergänzt die Arbeitsgeschichte von Hafen und Werft um einen Ort des Gottesdienstes. Damit ist sie sowohl ein markantes Gebäude als auch ein Ort mit regelmäßigem kirchlichem Leben.
Eine weitere Facette der lokalen Arbeit bilden die drei Netzknüpfereien Martins, Svantes und Nyfeldts. Eine Netzknüpferei war noch bis 2004 in Betrieb. Zur Fischerei gehörten auf Donsö neben dem Bau von Schiffen auch Arbeiten an den Netzen.
Für die weitere Orientierung innerhalb derselben Auswahl stehen außerdem Fiskebäck, Göteborg, Nödinge, Hisings Kärra, Hjuvik, Säve, Styrsö und Torslanda zur Verfügung.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.comZur übergeordneten Reiseübersicht: Göteborg.

