Domsjö: Strandbad, Archäologie und Ortsgeschichte
Flach abfallendes Wasser und eine etwa 4 km lange Eisbahn
Nyängets havsbad hat flach abfallendes Wasser und ist kinderfreundlich. Der flache Verlauf des Wassers gehört damit ebenso zum Badeplatz wie sein kinderfreundlicher Charakter. Eine weitere Ortsbesonderheit ist die Eisbahn Nyänget und Bäckfjärden. Sie ist eine etwa 4 km lange Rundstrecke zwischen Nyängets havsbad und Sommarhemmet (IOGT/NTO). Die Strecke verbindet den Badeplatz mit Sommarhemmet und bildet mit ihrer ungefähren Länge einen eigenen Ortsbezug. Die Kinderfreundlichkeit ist dabei dem Badeplatz zugeordnet, nicht der Eisbahn. Mit etwa 4 km bleibt die Länge der Strecke eine Näherungsangabe. Flach abfallendes Wasser und Kinderfreundlichkeit kennzeichnen den Badeplatz; die Eisbahn ist durch ihre ungefähre Länge und die Strecke zwischen zwei Orten bestimmt.
Bronzezeitliches Grabröse und archäologisches Freilichtmuseum
Auf dem Westmansberget befindet sich ein bronzezeitliches Grabröse aus abgerundeten Strandsteinen. Eine Grabröse ist eine aufgeschichtete steinerne Grabstätte; in Domsjö besteht sie aus abgerundeten Strandsteinen. Bei Genesmon steht eine archäologische Rekonstruktion. Sie beruht auf den Ergebnissen der zu Fuß erreichbaren Ausgrabungsstätte. Das archäologische Freilichtmuseum Genesmon ist bis auf Weiteres abgesperrt. Bei Genesmon sind die Rekonstruktion und die zu Fuß erreichbare Ausgrabungsstätte aufeinander bezogen, während die Sperrung das Freilichtmuseum betrifft. Das Grabröse und Genesmon stehen dadurch für zwei verschiedene archäologische Formen: eine bronzezeitliche Grabstätte und eine Rekonstruktion.
Domsjö kyrka als geschütztes Bauwerk
Die Domsjö kyrka wurde 1966 als großer, geschlossener Komplex aus rotem Ziegelmauerwerk errichtet. Als Distriktkirche gehört sie innerhalb der Själevad-Pfarrei zur kirchlichen Geschichte des Orts. Ihre Errichtung erfolgte durch eine Schenkung von Mo&Domsjö AB; entworfen wurde sie von dem Stockholmer Architekten Hakon Ahlberg. Zusätzlich ist die Kirche als CULTURAL_OBJECT in der Kategorie „geschützte und wertvolle Bebauung“ klassifiziert. Der geschlossene Komplex beschreibt die Gesamtanlage, während das rote Ziegelmauerwerk ihr zentrales Baumaterial benennt. Die Klassifizierung bezieht sich dabei auf die bauliche Einordnung, nicht auf die kirchliche Funktion innerhalb der Själevad-Pfarrei.
Vom Dampfsägewerk zur Zellstoffindustrie
Die Industriegeschichte von Domsjö beginnt 1865 mit der Errichtung eines Dampfsägewerks. Ab Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in Domsjö eine Zellstoffindustrie. Auf das Sägewerk folgte damit eine spätere industrielle Spezialisierung. Die zeitliche Folge reicht vom Dampfsägewerk des Jahres 1865 bis zur Entwicklung der Zellstoffindustrie ab Beginn des 20. Jahrhunderts. Beide Entwicklungen gehören zur Wirtschaftsgeschichte des Orts und markieren unterschiedliche Phasen seiner Industrie. Die Angabe zur Zellstoffindustrie nennt dabei den Beginn ihrer Entwicklung, nicht ein einzelnes Gründungsjahr.
Weitere Orte im Ortsüberblick
Wenn Sie Domsjö mit weiteren Ortsseiten aus demselben Überblick in Beziehung setzen möchten, finden Sie außerdem Mellansel, Kantsjö, Själevad, Skorped, Bjästa, Solberg, Norum und Ulvöhamn.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Örnsköldsvik.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

