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Rajamäki entdecken

Unterkünfte in Rajamäki

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für Ihre Reiseentscheidung bietet Rajamäki mehrere unterscheidbare Schwerpunkte: Industrie- und Architekturgeschichte, Einblicke in Hofleben sowie einen Ausgangspunkt für das Outdoor-Wegenetz von Kiljavannummi. Überlegen Sie, ob Sie sich stärker für die Geschichte des Ortes, für lokale Arbeits- und Lebenswelten oder für Wege im Freien interessieren. Diese Themen geben Ihrem Aufenthalt jeweils eine andere Richtung.

Industriegeschichte und Architektur

Das Fabrik- und Alkoholmuseum Rajamäen Ryyppi widmet sich der finnischen Arbeit, der Industrie und der Geschichte hochprozentiger Alkoholika. Ein besonderes Ausstellungsstück ist eine Barbet-Destillationsanlage von Metallwerke J. Aders aus Magdeburg. Sie wurde 1913 installiert und befindet sich in der schmalen, hohen Brennerei des Museums. Damit lässt sich die Industriegeschichte Rajamäkis an einem konkreten Gerät betrachten, während das Museum zugleich den größeren Zusammenhang von Arbeit und Alkoholerzeugung in Finnland aufgreift.

Für die Besuchsplanung ist die bauliche Situation des Museums wichtig: Es ist nicht barrierefrei. Die Ausstellungsräume verteilen sich auf vier Stockwerke, die über Wendeltreppen erreicht werden. Wer diese Einschränkung bei der Wahl seiner Aktivitäten berücksichtigen muss, kann Rajamäki auch über die Architektur, die Flaktürme oder das Wegenetz kennenlernen.

Zur modernen Architektur gehören die von Erkki Huttunen in den 1930er-Jahren entworfenen Fabrik- und Wohngebäude sowie die Kirche der Fabrikgemeinschaft. Sie zählen zu einer vom internationalen DOCOMOMO-Netzwerk anerkannten Auswahl bedeutender finnischer moderner Architektur. Die Rajamäen-Kirche wurde 1938 von Alkoholiliike Oy für die eigenen Beschäftigten errichtet. Huttunen entwarf den funktional geprägten neoklassizistischen Kirchenbau ebenfalls. Ihr Kirchturm gilt als Wahrzeichen Rajamäkis und ist 48,11 Meter hoch.

Weitere Einblicke und Wege im Freien

Eine andere Facette der Ortsgeschichte zeigen die zwei Flaktürme auf dem Tykkitorninmäki. Sie bilden ein weltweit einzigartiges Wahrzeichen. Oy Alkoholiliike Ab ließ die Türme 1940–1941 in Friedenszeiten errichten, um die Likörfabrik und das Dorf vor Bombenangriffen zu schützen. Die Türme können von außen besichtigt werden. Damit unterscheidet sich dieser Besuch von der Beschäftigung mit den Ausstellungsräumen des Museums: Bei den Flaktürmen steht der Blick auf ein äußeres Bauwerk im Mittelpunkt.

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Rajamäen Hiiva eröffnet einen Einblick in eine andere Nutzungsgeschichte: In der alten Hefefabrik ist eine Gemeinschaft von Handwerkern, Künstlern und Kleinunternehmen angesiedelt; dort gibt es Geschäfte und Werkstätten. Das Bauernhofleben steht bei Toikan Tila im Mittelpunkt. Besucher können dort das Leben auf einem Bauernhof und seine Tiere kennenlernen und Leckereien genießen. Auf dem Hof werden außerdem Kolostrum, Fleisch, Kartoffeln und Erbsen verkauft.

Wer Zeit im Freien in die Reiseplanung aufnehmen möchte, kann sich am Wegenetz von Kiljavannummi orientieren. Das Schwimmbad Rajamäen Uimahalli ist ein Ausgangspunkt für dieses Outdoor-Wegenetz. So können Kulturinteressierte und aktive Reisende unterschiedliche Schwerpunkte setzen, ohne dass dafür ein bestimmter Rundweg vorausgesetzt werden muss.

Rajamäki als Ausgangspunkt

Rajamäki verfügt über öffentliche Verbindungen nach Helsinki und Hyvinkää und liegt an guten Verkehrsverbindungen. Wenn Sie eine Unterkunft suchen, können Sie diese Anbindung in Ihre Ortswahl einbeziehen und zugleich entscheiden, welche der lokalen Themen für Ihren Aufenthalt zählen sollen: die finnische Industrie- und Architekturgeschichte, die Einblicke in Handwerk und Hofleben oder das Outdoor-Wegenetz.

Weitere Zielseiten: Lohja, Vantaa, Vihti, Karjalohja, Sipoo, Pernå, Helsinki und Kerava.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Uusimaa.

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