Skå
Unterkünfte in Skå
An der Skå kyrka treffen eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert, offene Agrarlandschaft und Wald aufeinander. Wer für seine Reise kulturelle Orientierung und ein Umfeld jenseits dichter Stadtstrukturen sucht, findet hier einen Ort, dessen Charakter sich vor allem aus Baugeschichte, Kirchspieltradition und Landschaft ergibt.
Skå kyrka und die Landschaft auf Färingsö
Die Skå kyrka wurde zwischen 1170 und 1180 errichtet. Ihre Lage auf Färingsö ist von offener Agrarlandschaft und Wald geprägt. Damit stehen an diesem Ort nicht nur das Kirchengebäude und sein Alter im Mittelpunkt, sondern auch der räumliche Zusammenhang mit der umgebenden Landschaft. Für die Anfahrt zur Skå kyrka mit dem Auto führt der Weg über die Straße 261, die Drottningholmsvägen, und anschließend über die Färentunavägen. Auf der Straße 261 fahren Sie 10,4 Kilometer, nehmen am Kreisverkehr die erste Ausfahrt Richtung Färentuna/Stenhamra und fahren danach 6,6 Kilometer auf der Färentunavägen.
Kirchspielzentrum mit mehreren Zeitschichten
Das Kirchspielzentrum Skå hat Wurzeln in der jüngeren Eisenzeit. Besonders anschaulich wird die Entwicklung an der Kyrkskolan: Sie umfasst vier Gebäude aus unterschiedlichen Zeitabschnitten. Die Schulgebäude zeigen die Entwicklung ländlicher Schulen von der Einführung der Volksschulordnung bis zur Gegenwart. Eines der Gebäude der Kyrkskolan diente früher auch als Küsterwohnung. Gerade diese Verbindung verschiedener Nutzungen macht das Ensemble für Besucher interessant, die nicht nur einzelne Sehenswürdigkeiten, sondern gewachsene Ortsstrukturen nachvollziehen möchten.
Zur Kulturgeschichte von Skå gehört außerdem Barnbyn Skå. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Barnbyn Skå ein international anerkanntes Behandlungsheim für Kinder mit psychosozialen Problemen. Die dort angewandte Behandlungsmethode setzte auf Familie und Geborgenheit statt auf Bestrafung. Dieser historische Aspekt ergänzt die Bau- und Siedlungsgeschichte um ein Beispiel sozialer Reform und gibt dem Ortsnamen eine weitere, eigenständige Bedeutung.
Tunagravfältet und lokale Anlaufpunkte
Das Tunagravfältet umfasst einen der großen Grabhügel des Kirchspiels. Zugleich gehört es zu den Ausprägungen des Kulturmilieus von nationalem Interesse in Skå. Der Grabhügel verweist damit auf die ältere Geschichte des Kirchspiels, während Kirche und Schulgebäude spätere Entwicklungsphasen sichtbar machen. In Skå lassen sich diese unterschiedlichen historischen Ebenen daher als getrennte, aber miteinander verbundene Themen wahrnehmen: ältere Grabtradition, kirchlicher Mittelpunkt, ländliche Schule und soziale Geschichte.
Auch heutige örtliche Einrichtungen gehören zum Bild des Ortes. Svanängens IP mit der Allhallen ist der Vereinsstützpunkt von Skå IK in Skå. Auf der Skå Festplats können Sie donnerstags ab Mai Kaffee trinken und im Café eine Pause machen. Diese beiden Hinweise stehen für unterschiedliche Formen des lokalen Lebens: Der Vereinsstützpunkt beschreibt eine feste Einrichtung des Ortes, während die Festplats zu einem zeitlich bestimmten Cafébesuch einlädt.
Skå im größeren Zusammenhang
Wenn Sie Skå im Umfeld weiterer Ziele derselben übergeordneten Ebene einordnen möchten, können Sie auch Ekerö, Stenhamra, Adelsön, Munsö und Färentuna aufrufen. Für die Auswahl Ihrer Unterkunft bleibt damit vor allem die Frage, ob Sie den Aufenthalt an einem kulturhistorisch geprägten Ort mit ländlicher Umgebung ausrichten möchten.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ekerö.