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Sehlen: Landschaft, Architektur und Klimawald

Unterkünfte in Sehlen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Waldgebiete, Wiesenlandschaften und Ackerflächen rahmen Sehlen. Diese ländliche Prägung gibt Ihnen einen konkreten Anhaltspunkt, wenn Sie einen Urlaubsort nach Landschaft und Natur auswählen. Mit dem Klimawald am Ortsrand kommt eine frei zugängliche Aufforstungsfläche hinzu. Die Dankeskirche und zahlreiche Reetdachhäuser prägen weitere Seiten des Ortsbildes und bieten Anknüpfungspunkte für Gäste, die sich auch für Architektur interessieren.

File:Freiwillige Feuerwehr Sehlen.jpg File:Freiwillige Feuerwehr Sehlen.jpg Foto: Jörg Fuhrmann (Intermerker) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Landschaft und Klimawald

Der Klimawald Sehlen wurde am 20. Oktober 2018 offiziell eröffnet. Auf einer Fläche von etwa einem Hektar wurden in den folgenden drei Jahren schrittweise Linden, Flatterulmen und Waldrandgehölze gepflanzt. Er verbindet damit eine konkrete Pflanzgeschichte mit der ländlichen Umgebung des Ortes. Vom Ende des Grünen Weges sind es zu Fuß etwa 200 m bis zur Aufforstungsfläche. Wenn Sie diesen Naturort in Ihre Überlegungen einbeziehen, ist der Ausgangspunkt für die genannte Wegstrecke klar benannt: das Ende des Grünen Weges.

Kirche und Architektur

Die neugotische Dankeskirche steht auf einer Anhöhe und ist weithin als markanter Fixpunkt der Landschaft sichtbar. Ihre Lage prägt ebenso den Eindruck wie ihre Bauform. Zur Kirche gehört die Mehmel-Orgel mit mechanischen Schleifladen; sie wurde 1889 geschaffen. Wer sich für Architektur oder Orgelbau interessiert, findet hier unterschiedliche Aspekte eines Gebäudes: die neugotische Gestaltung und ein Instrument, dessen Entstehungsjahr und mechanische Bauweise benannt sind.

Zahlreiche Reetdachhäuser unterstreichen in Sehlen den traditionellen norddeutschen Architekturstil. Anders als bei der weithin sichtbaren Dankeskirche steht hier nicht ein einzelnes Gebäude im Mittelpunkt, sondern eine Bauform, die an zahlreichen Häusern wiederkehrt. So lassen sich im Ortsbild zwei verschiedene architektonische Akzente unterscheiden: die Kirche auf der Anhöhe und die Reetdächer als wiederkehrendes Merkmal. Wenn Sie bei der Ortswahl auch auf Bauformen achten, bietet Sehlen damit mehr als einen einzelnen markanten Blickfang.

Gutshaus und Park in Klein-Kubbelkow

In der zugehörigen Gemeinde liegt Klein-Kubbelkow. Dort wurde aus einem ehemals verwilderten Gutspark und dem vom Verfall bedrohten Gutshaus ein attraktiver Naherholungsbereich geschaffen. Das Gutshaus ist von einem etwa 4 ha großen Gutspark umgeben, der um 1700 angelegt wurde. Er verbindet barocke Elemente mit einem um 1860 erweiterten englischen Landschaftspark. Damit treffen in der Gestaltung unterschiedliche historische Bezüge aufeinander: barocke Elemente und die Gestaltung eines englischen Landschaftsparks. Gutshaus und Park stehen heute unter Denkmalschutz. Für Gäste, die neben Natur und Ortsarchitektur auch kulturhistorische Anlagen in ihre Reiseüberlegungen einbeziehen, ist Klein-Kubbelkow ein eigener Themenpunkt innerhalb der zugehörigen Gemeinde.

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Sehlen bietet so verschiedene Ansatzpunkte für die Wahl eines Urlaubsortes: die ländliche Landschaft, eine frei zugängliche Aufforstungsfläche, die weithin sichtbare Dankeskirche und die Reetdachhäuser. Mit dem Gutshaus und dem Park in Klein-Kubbelkow kommt ein weiterer, kulturhistorisch geprägter Ort in der zugehörigen Gemeinde hinzu.

Weitere Ortsseiten: Buschvitz, Patzig, Lietzow, Rappin Auf Rügen, Parchtitz, Poseritz, Garz/Rügen und Ralswiek.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Bergen Auf Rügen.

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