Ryjewo entdecken
Unterkünfte in Ryjewo
Ryjewo verbindet historische Kirchen mit Wegen durch Wald und entlang eines Baches. Für Ihre Reiseentscheidung bietet sich damit eine klare Orientierung: Möchten Sie Sakralgeschichte und historische Anlagen kennenlernen, lieber draußen unterwegs sein oder beides verbinden? In Ryjewo finden sich Anknüpfungspunkte für jede dieser Interessen – von der Kirche der Heiligen Familie über den ehemaligen evangelischen Friedhof bis zu mehreren Wegen und Routen unterschiedlicher Länge.
Kirchen und Geschichte in Ryjewo
Die Church of the Holy Family ist eine neugotische Kirche, erbaut 1908–1909. Ihre Geschichte als Sanktuarium reicht ins 20. Jahrhundert: 1934 wurde sie zum Sanktuarium erklärt, 1987 erneut als Sanktuarium errichtet. Jedes Jahr findet dort am ersten Sonntag nach dem 15. August ein Ablassfest zu Ehren der Heiligen Familie statt. Dazu kommen Pilger aus den umliegenden Orten. Wer sich für religiöse Traditionen interessiert, kann diesen jährlich wiederkehrenden Termin bei der Wahl der Reisezeit berücksichtigen.
Auch der Ort der Kirche ist mit weiteren Elementen verbunden: Sie ist zusammen mit ihrem Friedhof, dem Pfarrhaus und der angrenzenden Grünanlage in das Denkmalregister der Woiwodschaft Pommern eingetragen. Die Eintragung trägt die Nummer 333/94 vom 11.02.1994. Vom Hügel der Kirche bietet sich ein Blick auf das Weichseltal, die umliegenden Wälder und das Schloss Gniew. Damit lässt sich das Interesse an Kirchenarchitektur mit einem Ausblick auf die Landschaft verbinden.
Eine zweite historische Kirche in Ryjewo ist die Kirche „Bł. Michała Kozala“. Sie wurde 1895 für die örtliche protestantische Gemeinde erbaut und ist unter der Nummer 131/89 in das Denkmalregister der Woiwodschaft Pommern eingetragen. 1988–1991 wurde sie wiederaufgebaut; heute dient sie den Katholiken sowie der Pfarrei „bł. Michała Kozala“. Die beiden Kirchen bieten unterschiedliche historische Bezugspunkte: Bei der Church of the Holy Family stehen unter anderem die Sanktuariums-Tradition und das jährliche Fest im Blick, bei der Kirche „Bł. Michała Kozala“ die frühere Nutzung für die protestantische Gemeinde und der spätere Wiederaufbau.
Waldweg, Bach und ehemaliger Friedhof
Der Ryjewo-Weg liegt an einem kleinen See am Ortseingang aus Richtung Sztum. Im Wald verläuft er entlang eines Baches, der in den See mündet. Sitzgelegenheiten und mehrere Brücken über den Bach gehören zu den beschriebenen Merkmalen des Weges. Am Weg wachsen nahezu alle in Polen vorkommenden Nadel- und Laubbaumarten; unter den Eichen befinden sich Naturdenkmale. Das macht den Weg für Reisende interessant, die bei einem Aufenthalt nicht nur historische Bauwerke, sondern auch Bäume und Landschaft wahrnehmen möchten.
Ein weiterer Ort der Erinnerung ist der ehemalige evangelische Friedhof an der ul. Grunwaldzka, hinter dem Gebäude Nr. 100. Sein westlicher Abschnitt wurde etwa in der Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt, der östliche Abschnitt stammt aus der Zeit um 1895. Der Friedhof aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde in den letzten Jahren instand gesetzt und wird dauerhaft gepflegt. Die Abschnitte geben dem Ort eine zeitliche Gliederung, während seine ehemalige Nutzung als evangelischer Friedhof Teil seiner Geschichte bleibt.
Rad- und Fernwege als weitere Reiseinteressen
Auch für Radreisende bietet Ryjewo konkrete Routenbezüge. Der Grüne Radweg in der Gmina Ryjewo ist 44 km lang; die aufgeführte Strecke beginnt und endet in Ryjewo. Eine weitere, 23 km lange Rundtour führt von Ryjewo über Jałowiec, Mątowskie Pastwiska, Benowo, die Leśniczówka Benowo, die schwedischen Schanzen, die Leśniczówka Sarnowo und Borowiec zurück nach Ryjewo. Die angegebene Länge und die benannten Stationen helfen Ihnen, diese Rundtour von der längeren Strecke des Grünen Radwegs zu unterscheiden.
Der 118,1 km lange Kopernikowski Trail verläuft zwischen Biała Góra und Kwidzyn durch Ryjewo. Er bietet einen anderen Maßstab als die beiden Routen, die in Ryjewo beginnen und enden: Der Trail ist ein längerer Weg zwischen zwei genannten Orten, während der Grüne Radweg und die 23-km-Rundtour Ryjewo als Start- und Endpunkt haben. Wenn Sie bei der Wahl Ihres Aufenthalts Kultur, Waldwege oder Radfahren gewichten, können diese unterschiedlichen Routenverläufe Ihre Entscheidung für Ryjewo prägen.
Weitere Ortsseiten: Sadlinki, Borowy Młyn, Gardeja, Grabówko, Prabuty, Licze, Otoczyn und Rodowo.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Marienwerder.