Futterkamp: Hochborre, Landwirtschaft und Erlebnisgarten
Unterkünfte in Futterkamp
Futterkamp bietet Ihnen für die Reiseplanung mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte: archäologische Geschichte, landwirtschaftliches Bauen, Energietechnik, eine fachkundig geführte Radwanderung und einen Erlebnisgarten. So können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bewusst wählen, ohne den Ort auf nur eine Sehenswürdigkeit zu reduzieren.
Mittelalterliche Spuren rund um Hochborre
Im archäologischen Gebiet von Futterkamp liegt die mittelalterliche befestigte Siedlung Hochborre. Besonders anschaulich wird ihre Form durch die genaue Beschreibung: Hochborre ist ein fast kreisrunder Burgwall mit einem Durchmesser von knapp 100 Metern. Wenn Sie sich für die Geschichte eines Ortes interessieren, liefert dieses Maß eine konkrete Vorstellung von der Anlage und macht die historische Dimension greifbarer. Zugleich bleibt Hochborre als archäologischer Ort klar von den anderen Themen Futterkamps unterscheidbar.
Bauen, Energie und Landwirtschaft
Ein zweiter Schwerpunkt liegt beim Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp. Es ist die Einrichtung der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein für Tierproduktion und landwirtschaftliches Bauen. Das Zentrum unterhält eine Bau- und Energieausstellung und erfüllt Aufgaben in der landwirtschaftlichen Bildung, im Versuchswesen, in der Beratung und in der Öffentlichkeitsarbeit. Zum Bildungsprogramm gehören auch spezielle Seminare für Reit- und Fahrsportinteressierte.
Die Bau- und Energieausstellung zeigt auf über 3.500 m² Exponate von etwa 230 Firmen. Inhaltlich geht es um landwirtschaftliches Bauen und Energietechnik. Damit richtet sich der Besuch nicht nur an Menschen mit allgemeinem Interesse an regionaler Entwicklung, sondern auch an Sie, wenn Sie technische Lösungen und die praktischen Grundlagen landwirtschaftlicher Arbeit näher kennenlernen möchten.
Radwanderung und Erlebnisgarten
Bei einer fachkundig geführten Radwanderung können Sie die slawische Vergangenheit Futterkamps kennenlernen. Die Führung verbindet damit die aktive Fortbewegung mit einem historischen Thema. Für Ihre Auswahl ist wichtig, dass die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit hier ausdrücklich im Rahmen einer geführten Radwanderung beschrieben ist.
Eine anders geprägte Ausflugsidee bietet Filippos Erlebnisgarten in Futterkamp. Er liegt zwischen Erdbeerfeldern, Himbeerreihen und Apfelbäumen. Diese Umgebung setzt einen deutlich anderen Akzent als Hochborre oder die Bau- und Energieausstellung und macht den Erlebnisgarten zu einem eigenständigen Ziel für Ihre Tagesplanung.
Besuchszeiten der Ausstellung
Die Bau- und Energieausstellung ist für kostenlose Besichtigungen jeweils am zweiten Donnerstag im Monat von Oktober bis Juli von 9.00 bis 15.00 Uhr vorgesehen. Weitere Besuche sind nach vorheriger Vereinbarung vorgesehen. Wenn Sie diesen Schwerpunkt einplanen, sollten Sie daher zwischen dem regelmäßigen Termin und einem zusätzlich vereinbarten Besuch unterscheiden.
Bei der Suche nach einem Hotel in Futterkamp können Sie den für Sie wichtigsten Themenschwerpunkt als Orientierung für Ihre weitere Reiseplanung verwenden: archäologische Geschichte, landwirtschaftliche Bildung, eine geführte Radwanderung oder ein Erlebnisgarten. Für Ihre weitere Zielauswahl können Sie außerdem Panker, Blekendorf, Grebin, Behrensdorf, Hohenfelde, Tröndel, Sehlendorf und Schwartbuck einbeziehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lütjenburg.