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Franzburg

Unterkünfte in Franzburg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Franzburg lässt sich für die Reiseplanung vor allem über zwei Interessen erschließen: Kulturgeschichte und Naturerlebnisse. Die Kloster- und Schlosskirche setzt einen historischen Schwerpunkt; Wege in die Hellberge, eine Rundtour ohne Steigungen und Grünanlagen bieten andere Möglichkeiten, Zeit im Freien zu verbringen. So können Sie auswählen, ob Kirchenkunst, Bewegung oder ein Aufenthalt in einer Parkanlage Ihre Tage prägen soll.

File:Franzburg, Rathaus (2008-04-20).JPG File:Franzburg, Rathaus (2008-04-20).JPG Foto: Klugschnacker via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Klosterkirche und historische Kunst

Die im 13. Jahrhundert von Zisterziensermönchen erbaute Kloster- und Schlosskirche gilt als Wahrzeichen der Stadt Franzburg. Die Schlosskirche Franzburg ist ein Querschiff der ehemaligen Klosterkirche. Als Schlosskirche des pommerschen Herzoghauses zählt sie zu den wenigen Zeugnissen der Reformationszeit in diesem Land. Damit treffen an diesem Bau Klostergeschichte und Reformationsgeschichte aufeinander. Für die Schlosskirche werden Führungen nach Absprache angeboten.

Die Schlosskirche bewahrt ein Sandstein-Epitaph mit lebensgroßen Figuren von 1615, ein Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert und eine Madonna auf der Mondsichel aus dem 15. Jahrhundert. Die Werke führen unterschiedliche historische Zeiträume vor Augen. Wer sich für Kirchenkunst interessiert, kann bei der Beschäftigung mit ihnen Figurenkunst, Kruzifix und Marienbild als verschiedene Formen sakraler Gestaltung wahrnehmen.

Auch die Bockwindmühle gehört zu den kulturellen Besonderheiten Franzburgs: Sie steht für eine der ältesten Windmühlenarten Europas. Die Bauart wird außerdem Deutsche Windmühle, Ständermühle oder Kastenmühle genannt.

Hellberge und Wege rund um Franzburg

Der in Franzburg beginnende Naturlehrpfad führt direkt in die Hellberge und richtet sich besonders an Naturfreunde und Wandertouristen. Die Hellberge wurden durch die letzte Eiszeit geprägt, die vor etwa 10.000 Jahren endete; heute ist das Gebiet ein beliebtes Erholungsgebiet. Wer Natur und Wandern verbinden möchte, findet hier einen konkreten Ansatzpunkt, während die Entstehung der Landschaft einen historischen Blick weit über die Stadtgeschichte hinaus eröffnet.

Eine weitere Wegeoption ist die Rundtour „Nat(o)ur & Kult(o)ur am Richtenberger See“. Sie beginnt am Mühlengrundpark in Franzburg, verläuft ohne Steigungen und eignet sich auch als Fahrradtour. Der Startpunkt, der Verlauf ohne Steigungen und die Eignung fürs Rad geben Ihnen konkrete Merkmale, um diese Tour in Ihre Ausflugsplanung einzubeziehen. Der Naturlehrpfad und die Rundtour setzen damit unterschiedliche Akzente: Dort stehen Natur und Wandern im Vordergrund, hier sind auch die Tourform und die Möglichkeit einer Fahrradtour benannt.

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Parks, Garten und eine Kaffeepause

Der Mühlengrundpark ist etwa zwei Hektar groß und verfügt über Wege, Teiche, weitläufige Rasenflächen und zahlreiche Obstbäume. Damit bietet er eine andere Art, Zeit im Freien zu verbringen, als die Wege in die Hellberge oder die Rundtour.

Der 2006 angelegte Klostergarten lädt Einheimische und Gäste zum Verweilen ein. Zu ihm gehören Grünflächen, ein kleiner Spielplatz sowie Beete mit Kräutern und Früchten der jeweiligen Jahreszeit.

Für selbstgebackenen Kuchen und Kaffeespezialitäten können Sie das Café Wieckhaus in Franzburg einplanen. Zusammen mit den Kirchen, Wegen und Grünanlagen ergänzt das Café die möglichen Schwerpunkte eines Aufenthalts um eine kulinarische Adresse.

Weitere Ortsseiten derselben übergeordneten Ebene finden Sie auch zu Millienhagen-Oebelitz, Wendisch Baggendorf, Weitenhagen, Papenhagen, Splietsdorf, Gremersdorf-Buchholz, Velgast und Glewitz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Franzburg-Richtenberg.

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