Horsens zwischen Fjordnatur und Stadtgeschichte
Unterkünfte in Horsens
Rund um den Horsens Fjord verläuft eine etwa 60 Kilometer lange, zusammenhängende und ausgeschilderte Wanderroute; über mehrere Gemeindegrenzen hinweg führt dort außerdem ein entsprechender Radweg. Zusammen ermöglichen beide Wege Wanderern und Radfahrern den Zugang zur fjordnahen Natur. Die unterschiedlichen Streckenlängen in der Region helfen dabei, Wege und Etappen nach dem gewünschten Umfang zu vergleichen.
Zur weiteren Ortsauswahl gehören Østbirk, Horsens, Brædstrup, Slagballe, Assendrup und Hovedgård.
Natur und Wege
Endelave liegt im Kattegat vor dem Horsens Fjord. Die Endelave-Fähre wird von der Horsens Kommune betrieben und verkehrt täglich zwischen Endelave und dem Fährhafen Snaptun; die Überfahrt dauert etwa eine Stunde. Endelave bietet zu jeder Jahreszeit Wander- und Radtouren durch eine abwechslungsreiche und unberührte Natur. Die Insel ist für ihre vielen wild lebenden Kaninchen bekannt und bietet eine Kaninchentour mit guten Chancen, die Tiere zu beobachten.
Der Gudenåstien ist ein 175 Kilometer langer Weg entlang Dänemarks längstem Fluss. Er führt von der Quelle am Jütländischen Höhenrücken durch das Søhøjlandet bis zum Randers Fjord und ist in 18 Etappen von jeweils 6 bis 14 Kilometern Länge unterteilt. Eine Etappe des Gudenåstien führt durch die Horsens Kommune und verläuft von der Quelle in Richtung Ry. Die Spannweite der Etappen macht die Strecke auch für eine Planung in unterschiedlich großen Abschnitten beschreibbar.
Kultur
Das Fængselsmuseet befindet sich in den ehemaligen Gefängnisgebäuden von Horsens, die von 1853 bis 2006 als Gefängnis genutzt wurden. Die Ausstellungen behandeln unter anderem Drogen, den Rockergang und die letzte Hinrichtung mit der Axt in Dänemark; zum Museum gehört außerdem ein 18 Meter langer Fluchttunnel. Führungen, Kinderaktivitäten und Vorträge ergänzen das Angebot.
Das Industrimuseet verfügt über einen Spielplatz zum Thema Industriegeschichte mit einer sieben Meter hohen Rutsche an einem Gastank. Im Museum sind historische Motoren und Maschinen zu sehen, von denen einige während des Besuchs in Betrieb genommen werden können.
Das Horsens Kunstmuseum sammelt experimentelle zeitgenössische Kunst mit Schwerpunkt auf dänischer Kunst. Seit 1984 befindet es sich in Caroline Amalielund und präsentiert Kunst sowohl im Innen- als auch im Außenbereich.
Historische Verbindungen
Die Naturstien Horsens–Silkeborg ist eine 61 Kilometer lange, asphaltierte und nahezu autofreie Route für Radfahrer, Wanderer und Reiter. Sie führt an mehreren historischen Orten mit Bezug zur früheren Eisenbahn vorbei, darunter an mehreren alten Bahnhofsgebäuden. Den Genfundne Bro ist eine restaurierte kulturhistorische Eisenbahnbrücke und ein Beispiel industrieller Ingenieurskunst; sie wurde 2014 freigelegt und restauriert.
Bei Den Genfundne Bro gibt es einen großen Parkplatz sowie Tische und Bänke für Picknicks. Der Zugang für Rollstuhlfahrer erfolgt über einen ebenen Asphaltweg vom Parkplatz.
Stadtgeschichte
Das Horsens Museum zeigt vielfältige Ausstellungen zur Entwicklung der Stadt von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart. Seine beeindruckende Sammlung umfasst Tausende archäologische Funde, die gesellschaftliche Entwicklung und Lebensweise über 10.000 Jahre veranschaulichen.
Die Skulpturalléen ermöglicht einen Spaziergang zwischen mehr als 30 Skulpturen im öffentlichen Raum von Horsens. An den Straßennamen Graven und Kattesund lässt sich die ursprüngliche mittelalterliche Stadtstruktur der Kaufmannsstadt ablesen: Graven folgt dem früheren westlichen Wall und Graben, während Kattesund an eine frühere nördliche Palisade erinnert.
Vor Frelsers Kirke gehört zu den ältesten erhaltenen Kulturmilieus der Kaufmannsstadt Horsens. Vitus Bering wurde in Horsens geboren und wuchs dort auf.
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