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Allenstein – Seen, Stadtwald und Kulturgeschichte

Unterkünfte in Allenstein

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer Stadtgeschichte, Astronomie und Natur in einer Reise verbinden möchte, findet in Allenstein unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Die Stadt vereint historische Bauwerke und Ausstellungen mit Seen und einem großen Stadtwald. So können Sie bei der Wahl Ihrer Reiseinteressen zwischen Kultur, Spaziergängen und Wasseraktivitäten abwägen, statt den Aufenthalt auf ein einziges Thema auszurichten.

File:Schloss Allenstein.JPG File:Schloss Allenstein.JPG Foto: Beenken via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Seen und Stadtwald

Innerhalb der Stadtgrenzen liegen elf Seen und vier kleinere Wasserbecken. Der Ukiel-See ist der größte und tiefste See der Stadt. An seinen Marinas können Besucher Wassersportausrüstung mieten; dazu gehören die Marinas „Warmia“ und „Breeze“. Wer sich für Wassersport interessiert, kann den See deshalb als eigenen Schwerpunkt der Reise betrachten. Der Stadtwald wiederum umfasst den Zusammenfluss von Wadąg und Łyna.

Der Stadtwald von Allenstein ist Europas größter Waldkomplex innerhalb der Stadtgrenzen. Für die Tagesplanung bietet sich damit eine andere Art von Naturerlebnis als ein Besuch am Ukiel-See: Im Wald stehen Spaziergänge am Zusammenfluss oder Kanufahrten auf der Łyna im Vordergrund, am See die Marinas und die Möglichkeit, Wassersportausrüstung zu mieten.

Burg, Astronomie und Stadtgeschichte

Die Burg von Olsztyn wurde im 14. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut und beherbergt das Museum für Ermland und Masuren. In der Burg gibt es außerdem eine permanente Ausstellung über Nikolaus Kopernikus. An der Galerie befindet sich eine astronomische Tafel für Äquinoktien aus dem Jahr 1517, die Kopernikus eigenhändig angefertigt hat. Ein ehemaliges Refektorium mit Kristallgewölbe stammt aus der Zeit um 1520; es ist der größte Saal der Burg. Die historische Anlage verbindet damit Museumsbesuch, Kopernikus-Ausstellung und Architekturgeschichte an einem Ort.

Auch das Astronomische Observatorium bietet einen eigenen Zugang zum Thema Himmelskunde. Es befindet sich in einem Wasserturm aus dem 19. Jahrhundert, der auf der höchsten Erhebung des historischen Olsztyn steht. Geöffnet ist das Observatorium montags bis sonntags jeweils ab einer halben Stunde vor der ersten Führung oder der ersten Vorführung des nächtlichen Himmels. Für die Anreise können Sie Busse oder Straßenbahnen nutzen, die an der Haltestelle „Szpital wojewódzki“ halten. Richten Sie Ihren Besuch auf eine Führung oder eine Vorführung aus und berücksichtigen Sie deren jeweiligen Beginn.

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Weitere Zeugnisse der Stadtgeschichte sind das Hohe Tor und die St.-Jakobus-Kirche. Das Hohe Tor wurde im 14. Jahrhundert erbaut und ist das einzige erhaltene von drei Toren der früheren Befestigung der Stadt. Die St.-Jakobus-Kirche entstand zwischen 1315 und 1380. Seit 1973 hat sie den Rang einer Kathedrale; 2003 erhob Papst Johannes Paul II. sie zur Basilika minor. Das Planetarium in Olsztyn ist ebenfalls Nikolaus Kopernikus gewidmet.

Routen und unterschiedliche Tagesinteressen

Für Bewegung bietet Allenstein mehrere verschiedene Möglichkeiten. Der blaue Spazierweg ist ein 4,7 Kilometer langer, leichter Wanderweg, der auch für Kinder und ältere Menschen geeignet ist. Daneben gibt es eine Route zu mittelalterlichen Befestigungsanlagen. Wer lieber mit dem Rad unterwegs ist, kann eine Radtour zu Herrenhäusern und Palästen wählen. Welche Route passt, hängt davon ab, wie Sie den Tag gestalten möchten.

Weitere Ziele zur Orientierung sind Stawiguda, Biesówko, Mierki, Unieszewo, Jaroty, Guzowy Piec, Biedowo und Wilimy.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Allenstein.

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