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Moraas

Unterkünfte in Moraas

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Moraas ist ein Bauerndorf in der Griesen Gegend und besteht bereits seit dem 13. Jahrhundert. Seine Kapelle erzählt von mehreren Bauzeiten: Der Kapellenraum stammt aus den 1970er-Jahren, während der hölzerne Glockenturm zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Wer sich für ländliche Ortsgeschichte und kirchliche Bauwerke interessiert, findet hier einen konkreten kulturellen Schwerpunkt. Die unterschiedlichen Zeitstellungen von Raum und Turm lassen sich dabei klar voneinander unterscheiden.

File:Moraas Kirche 2008-05-05 020.jpg File:Moraas Kirche 2008-05-05 020.jpg Foto: Niteshift ( talk ) via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Kapelle, Glockenturm und Altarbild

Am Glockenturm ist die originale Eichenholzverkleidung erhalten; behandelt wurde sie mit Steinkohlenteeröl. Im Turm befindet sich außerdem eine vollständig erhaltene Bronzeglocke aus dem 14. Jahrhundert. Sie wiegt 110 kg und wird von Hand geläutet. Damit stehen an einem Bauwerk verschiedene historische Elemente nebeneinander: der Kapellenraum aus den 1970er-Jahren, der Turm vom Beginn des 19. Jahrhunderts und die wesentlich ältere Glocke. Auch das Altarbild hat einen Bezug zur Umgebung: Geschaffen wurde es von einem Künstler aus dem benachbarten Ort Picher.

Die Kapelle Moraas befindet sich in der Hauptstraße 30, 19230 Moraas. Informationen zu den Kirchen in Moraas können Sie über die App „Entdeckerrouten“ als Audioguide abrufen. Wer kirchliche Bauwerke als Thema seiner Reise wählt, kann diese Informationen und die einzelnen Merkmale der Kapelle in den Mittelpunkt der eigenen Erkundung stellen.

Kirchliche Bauwerke und Dorfgeschichte

Der Sakralbautenradweg verbindet in der Griesen Gegend kirchliche Bauwerke und führt unter anderem zu einer kleinen Kapelle im über 750 Jahre alten Bauerndorf Moraas. So lässt sich der Ort auch im Zusammenhang mit einem größeren Thema betrachten: dem kirchlichen Bauen in der Griesen Gegend. Die Route führt zu Moraas; die Kapelle bietet dort einen konkreten Bezugspunkt für Reisende, die sich mit Bauwerken und ihrer unterschiedlichen Geschichte beschäftigen möchten.

Zum baulichen Erbe des Dorfes gehören außerdem mehrere Hallenhäuser. Eines befindet sich am Standort Am Anger 6. Ein weiteres, mit Wohnhaus und Wagenschauer, steht an der Kuhstorfer Straße 2; ein Hallenhaus an der Kuhstorfer Straße 7 gehört ebenfalls dazu. Wer sich für ländliche Baugeschichte interessiert, kann diese Beispiele als eigene Motive neben die Kapelle stellen, ohne sie zu einem einheitlichen Gebäudetyp an einem gemeinsamen Standort zusammenzufassen.

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In Moraas steht außerdem ein Kriegerdenkmal von 1914/1918. Zusammen mit den Hallenhäusern, dem Altarbild und den verschiedenen Elementen der Kapelle ergibt sich ein facettenreicher Blick auf örtliche Geschichte: sakrale Bauwerke, dörfliche Architektur und ein Denkmal stehen als unterschiedliche Themen nebeneinander. Das nahegelegene Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend in Hagenow widmet sich dem Alltagsleben auf dem Land und in der Stadt, von der Steinzeit bis in die jüngere Vergangenheit. Wer den Blick über einzelne Bauwerke hinaus auf Alltagsgeschichte richten möchte, findet dort einen ergänzenden thematischen Ansatz.

Für die weitere Orientierung innerhalb derselben übergeordneten Ortsauswahl finden Sie auch Kirch Jesar, Pätow-Steegen, Redefin, Bandenitz, Groß Krams, Bresegard Bei Picher, Gammelin und Bobzin.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Hagenow-Land.

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