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Rom: Dorfkapelle, Ortsgeschichte und Wanderwege

Unterkünfte in Rom

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Rom ist die Dorfkapelle ein konkreter Bezugspunkt der Ortsgeschichte: Sie wurde 1668 erbaut und ist das älteste Gebäude in Rom. Für Reisende mit Interesse an historischen Bauten setzt sie einen klaren lokalen Schwerpunkt; die Wege- und Landschaftsthemen beziehen sich dagegen auf die zugehörige Gemeinde.

Dorfkapelle und Ortsgeschichte

Die Römer Dorfkapelle ist ein alter, schlichter Fachwerkbau ohne Kirchturm und steht auf einer grünen Rasenfläche. Diese Kombination ordnet sie eher einer einfachen Dorfkirchenarchitektur als einer repräsentativen Schlossanlage zu. Die Instandsetzung der Kapelle begann Mitte 1998. Am 20. Dezember 1998 wurde sie wieder für Gottesdienste geöffnet.

Auch die Lage des alten Friedhofs hat sich verändert: Bis vor gut 50 Jahren lag er bei der Dorfkapelle; heute befindet er sich etwa 300 Meter weiter am Ortsausgang in Richtung Parchim. Der Wechsel vom Platz an der Kapelle zum Ortsrand ergänzt die Ortsgeschichte um eine konkrete räumliche Veränderung.

Kirchen und Wanderwege in der Gemeinde

Über die Siedlung Rom hinaus setzt die zugehörige Gemeinde mit Paarsch, Klein Niendorf und Lancken weitere Akzente in der Kirchengeschichte. In Paarsch wurde die alte Fachwerkkirche 1869 abgerissen; die neue Kirche entstand 1870 bis 1872 im neugotischen Stil. In Klein Niendorf wurde die Kapelle 1855 als Erbbegräbnis gestiftet und später zur Kirche umgewidmet. Die Kapelle in Lancken wurde 1229 erstmals erwähnt. Lovis Corinth lebte in Berlin und besuchte Klein Niendorf wiederholt; das Gemälde „Hymnus an Michelangelo“ stammt von ihm.

Abwechslungsreiche Wanderwege führen im Gemeindegebiet von Rom entlang der Ufer sowie durch angrenzende Felder, Wiesen und Wälder. Als besonders reizvoll für Wanderfreunde gilt das nördliche Gemeindegebiet mit dem Darzer Hochmoor und seiner Nähe zum Wockertal. Im Süden wird das Gemeindegebiet durch die Elde und den Eldekanal begrenzt. Die Kapelle ist ein Bauwerk im Ort, während sich diese Wander- und Landschaftsthemen auf das größere Gemeindegebiet beziehen.

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Kultur im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim

Im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim stehen weitere kulturhistorische Themen im Mittelpunkt. Schloss Ludwigslust war die ehemalige Residenz der mecklenburgischen Herzöge. Zusammen mit Park und Stadt bildet es ein Ensemble, das als „kleines Versailles des Nordens“ bezeichnet wird. Das Schloss bildet zugleich den Mittelpunkt einer nahezu vollständig erhaltenen spätbarocken Stadtanlage mit ehemaliger Hofkirche und einem Landschaftspark im englischen Stil. Im Schloss werden Kunst und höfische Wohnkultur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts vermittelt. Damit unterscheidet sich dieser höfische und städtebauliche Schwerpunkt von der Dorfkapelle und der Ortsgeschichte in Rom.

Ein weiteres Geschichtsthema im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim ist das Kloster Zarrentin. Im Erdgeschoss befindet sich eine Dauerausstellung zum Kloster; Führungen widmen sich der Geschichte des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters, dem Leben der Nonnen und der Architektur des Gebäudes. Da sich Termine und Zugang ändern können, prüfen Sie diese vor einem Besuch.

Weitere Reiseziele entdecken: Ziegendorf, Zölkow, Domsühl, Severin, Groß Godems, Spornitz, Karrenzin, Damm.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Parchimer Umland.

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