Plate: Störwasserstraße und Lewitz
Unterkünfte in Plate
Plate in Mecklenburg-Vorpommern liegt an der Störwasserstraße in der Lewitzniederung. Die belegten Angebote betreffen Binnenwasser, Rad- und Wanderwege sowie Ortsgeschichte. Plate ist kein anhand dieser Fakten belegtes Ostseebad; Strand- oder Meerzugang wird deshalb nicht behauptet. Wer hier übernachten möchte, sollte die Lage als eigenständiges Binnenreiseziel beurteilen.
Störwasserstraße und Treidelpfad
Plate wurde 1191 erstmals erwähnt. Die Störwasserstraße verläuft durch den Ort und verbindet auf etwa 22 Kilometern den Schweriner See mit der Müritz-Elde-Wasserstraße. An den Brücken in Plate werden Bootsanleger für Kanus und Paddelboote beschrieben. Der Lewitz-Kieker „Albert“ startet nach den Ortsangaben von Plate aus zu Fahrten durch die Wiesen- und Waldlandschaft der Lewitz sowie auf verschiedenen Binnenwasserstraßen. Termine, Routen und die Mitnahme von Fahrrädern werden individuell vereinbart; ein regelmäßiger aktueller Fahrplan ist nicht belegt. Der Treidelpfad entlang der Stör ist als etwa 13 Kilometer lange Rad- und Wanderverbindung von Mueß über Banzkow in Richtung Gaartzer Brücke beschrieben und führt durch Plate. Für die Nutzung sind aktuelle Wege- und Wetterverhältnisse maßgeblich.
Dorfkirche und Pfarrscheune
Die Dorfkirche Plate entstand 1848 nach Entwürfen des Schweriner Architekten Theodor Krüger. Sie bewahrt einen spätgotischen Marienaltar um 1500 mit zehn geschnitzten Figuren. Die Orgel wurde 1873 von Friedrich Friese gefertigt. Neben der Kirche dient die Pfarrscheune als kultureller Treffpunkt; ein Adventsmarkt ist als jährliche Tradition dokumentiert, ein konkreter künftiger Termin jedoch nicht. Die Störbrücken gelten als Wahrzeichen des Dorfes. Plate hat einen eigenen Bahnhof an der Strecke Schwerin–Parchim; Abfahrten und Verbindungen müssen aktuell nachgesehen werden.
Die Übersicht des Amts Banzkow ordnet Plate ein. Die Seite beschreibt bewusst eine Fluss- und Lewitzlandschaft statt eines erfundenen Küstenerlebnisses.