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Degerhamn – Steinbrüche, Industriegeschichte und Küstenmomente

Unterkünfte in Degerhamn

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Degerhamn verbindet Wanderwege, ehemalige Steinbrüche und eine ungewöhnlich dichte Industriegeschichte mit Seen, Vogelwelt und einer Badestelle. Wenn Sie für Ihren Aufenthalt zwischen aktiven Wegen, geologischen Eindrücken, maritimer Geschichte und ruhigen Naturbeobachtungen wählen möchten, finden Sie hier sehr unterschiedliche Anlaufpunkte. Die Landschaft erzählt dabei nicht nur von Kalk und Schiefer, sondern auch von den Menschen und Betrieben, die diese Materialien über Jahrhunderte bearbeitet haben.

Wanderwege zwischen Schiefer und Kalkstein

Der Bergstigen ist etwa 5 Kilometer lang und in drei durch rote Pfeile markierte Etappen gegliedert. Sein Verlauf führt in einen Schieferbruch mit verlassenen Rastunterständen und Dynamitlagern. Der Wanderweg Kalkbrottsleden führt über das Stora alvaret zu Kalksteinbrüchen, an denen verschiedene Rundwege zur Auswahl stehen.

Zur Wanderlandschaft von Degerhamn gehören außerdem Steinbrüche und mehrere Fabrikruinen aus 300 Jahren Industriegeschichte.

Seen, Vogelwelt und eine Badestelle

Fågelsjön ist ein See, der in einem alten Schieferbruch des Degerhamns kalkbruk entstanden ist. Auch Stensjön geht auf die industrielle Nutzung zurück: Der ehemalige Kalksteinbruch wurde in den 1950er-Jahren mit Wasser gefüllt und besitzt eine artenreiche Vogelwelt. Beide Orte zeigen, wie frühere Abbauflächen heute als Gewässer erscheinen, ohne dass ihre Herkunft aus dem Kalk- beziehungsweise Schieferabbau verloren geht.

Am Aussichtspunkt an der Kalkbrottssjön bietet sich ein weiter Blick über das Alvar und den großen stillgelegten Kalksteinbruch von Cementa, der sich langsam mit Wasser füllt. Für einen Aufenthalt mit Küstenbezug gibt es bei Adolfshamn neben einem Strand aus Geröllsteinen auch einen Badeplatz. Damit stehen neben den industriell geprägten Wegen auch Wasser- und Naturerlebnisse auf dem Programm.

Spuren der Kalk- und Schieferindustrie

Im Fältugnsområde des Degerhamns kalkbruk stehen 20 Feldöfen zum Kalkbrennen in einer langen Reihe. Auf der Kalkgata wurden Kalkstein und Schiefer früher per Bahn von den Steinbrüchen zu den Feldöfen transportiert.

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Der hohe Schornstein markiert die Ruinen des Ölands alunbruk, das 1804 gegründet wurde. Auf dem Gelände des früheren Herrenhauses schufen die Künstler Christer Jansson und Elisabeth Sivard ein Werk aus Stein als Hommage an die Kunst und an die Menschen, die im Stein arbeiten und gearbeitet haben. Auch Hamneberget mit dem Lovers skifferbrott gehört zu den historisch bemerkenswerten Orten: Carl von Linné besuchte ihn 1741.

Museen und geologische Kunst

Für eine vertiefte Beschäftigung mit dem Ort verfügt Navet über einen Pavillon mit Informationen zur Industriegeschichte von Degerhamn, verschiedene Steinmaterialien zum Erkunden und einen Parkplatz. Das Degerhamns hembygdsmuseum zeigt Gegenstände und Fotografien zur Industrie, zum Handel und zur Schifffahrt von Degerhamn. So lässt sich die Geschichte des Ortes nicht nur im Gelände, sondern auch anhand von Objekten und Bildern betrachten.

Der Museumsleuchtturm Ingrunden besitzt eine Laterne des Leuchtturms Utgrunden im Kalmarsund. In der Konstens geologiska trädgård wird geologische Kunst in inspirierender Umgebung gezeigt. Zusammen mit den Steinbrüchen, Seen und Industrieanlagen entsteht so ein Reiseziel, in dem Naturbeobachtung, Geologie, Arbeit am Stein und maritime Erinnerung eng nebeneinanderstehen.

Wenn Sie neben Degerhamn weitere Ziele für Ihre Suche öffnen möchten, finden Sie hier Stenåsa, Färjestaden, Vanserum, Grönhögen und Mörbylånga.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mörbylånga.