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Kuru am Peipussee – Strand, Dünen und Forest Trail

Unterkünfte in Kuru

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kuru liegt am Nordufer des Peipussees und steht für eine sandige Küstenlandschaft mit Strand, Dünen und besonderen Naturerlebnissen. Für Ihre Reiseentscheidung ist vor allem der Forest Trail interessant: Mehrere Abschnitte führen direkt an den Strand von Kuru oder weiter am Seeufer entlang. Zugleich zeigen saisonale Geschäfte und Cafés sowie die begrenzten Busverbindungen, dass Sie den Ort vor allem über seine Landschaft und die vorhandenen Wege kennenlernen.

Strand und Forest Trail am Peipussee

Der Abschnitt 31 des Forest Trail endet am Strand von Kuru nahe dem Kuru shop and café. Genau dort beginnt auch der Abschnitt 32. Der Strand ist damit sowohl Endpunkt des einen als auch Ausgangspunkt des nächsten beschriebenen Abschnitts. Der Abschnitt 32 führt von Kuru nach Remniku und verläuft vollständig am sandigen Nordufer des Peipussees. Überwiegend geht es über Sandstrände; zusätzlich führt der Weg über asphaltierte Straßen und Wege im Dorf Alajõe.

Die Landschaft entlang dieses Abschnitts wechselt zwischen Ufer, Dünen und bewachsenen Bereichen. Stellenweise wachsen Eichenhaine zwischen den Dünen. Auf den Dünen von Kuru gibt es außerdem alte, abgestorbene und altehrwürdige Bäume. Wer sich für die ungewöhnlichen Eigenschaften des Strandes interessiert, begegnet einer Besonderheit mit vorsichtiger Formulierung: Es wird angenommen, dass der Sand beim Begehen singt. Nach Aussage von Anne-Ly Feršel verursacht die Siliziumdioxid-Zusammensetzung des Kuru-Sands beim Begehen pfeifende und knirschende Geräusche.

Lokale Überlieferungen und Spuren der Vergangenheit

Eine lokale Sage verbindet die singenden Sande von Kuru und Kauksi mit einer im Peipussee lebenden Meerjungfrau. Auch die Landschaft zwischen den Orten bewahrt sichtbare Spuren früherer Nutzung. Zwischen Kauksi und Kuru treten noch heute Balken unter der Asphaltstraße hervor; an den Straßenrändern sind Gräben zu sehen, die Spuren des Sandabbaus kennzeichnen.

Zur Geschichte von Kuru gehört außerdem das Gedenkzeichen „IIMS Kuru (Uusküla) saksa vangilaagri mälestusmärk“. Es erinnert an ein ehemaliges deutsches Gefangenenlager, das am Peipussee lag. Im Dezember 2017 spülte ein Sturm Teile eines Schiffs an das Ufer des Peipussees unterhalb des Dorfes Kuru. Das zum Kuru-Wrack gewordene Schiff wurde unter der Annahme der Verwendung von Rohholz wahrscheinlich 1909 gebaut. Historisch galt der Beruf des Fischers in der estnischen Bevölkerung des am Nordufer des Peipussees gelegenen Dorfes Kuru als angesehen.

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Fischprodukte und örtliche Versorgung

Die Verbindung zum See zeigt sich auch bei Kuru Villa koduköök. Dort werden auf Vorbestellung Fischproduktverkostungen für mindestens 10 Personen angeboten. Die Fischprodukte werden aus selbst gefangenen Fischen des Peipussees hergestellt. Das Angebot ist damit ausdrücklich auf eine Gruppe von mindestens zehn Personen ausgerichtet und mit einer Vorbestellung verbunden.

Am Nordufer des Peipussees gibt es nur einige Geschäfte und Cafés, die größtenteils saisonal betrieben werden. Für die Orientierung zwischen den Orten verkehren zwischen Kuru und Alajõe Busse zweimal täglich. Zwischen Alajõe und Remniku fährt der Bus einmal täglich.

Wenn Sie neben Kuru einen weiteren Ort vergleichen möchten, können Sie auch Kauksi aufrufen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Iisaku.

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