Glommen: Strand, Natur und maritime Geschichte

Küste und Natur rund um Glommen

Glommen verbindet maritime Geschichte mit offenen Küstenlandschaften und besonderen Naturerlebnissen. Direkt nördlich des Ortes liegt Glommens strand, ein langer Sandstrand mit niedrigen Dünen. Von Glommen aus können Besucher zu diesem Strand mit seinen flachen Sanddünen und dem seichten Badegewässer spazieren. An beiden Enden von Glommens strand gibt es Parkmöglichkeiten; außerdem sind Toiletten vorhanden.

Unmittelbar südlich von Glommen liegt das Naturschutzgebiet Morups Tånge, das bei Vogelbeobachtern bekannt ist. Damit bietet die Umgebung einen klaren Kontrast zwischen dem zugänglichen Strandbereich im Norden und einem Schutzgebiet im Süden. Im Naturschutzgebiet Digesgård prägen eine offene Landschaft, flache Ufer und flache Meeresbereiche das Bild. Die offenen Strandwiesen dort bieten Lebensraum für Vögel und Pflanzen. Die flachen Ufer und Meeresbereiche von Digesgård unterscheiden sich damit konkret von den niedrigen Dünen und dem Badegewässer am Strand.

Im Naturschutzgebiet Digesgård liegt auch Pannabohålan. Der Ort besteht aus drei Steinbruchweihern, die entstanden, als in den 1910er-Jahren Stein für den Hafen von Glommen abgebaut wurde. Die Weiher machen damit zugleich einen Eingriff in die Landschaft und einen Teil der Hafengeschichte sichtbar.

Leuchtturm, Fischerei und Glumstenen

Das Fyr- & Fiskemuseum vermittelt die Geschichte des Leuchtturms Morups Tånge und der Fischerei in Glommen. Zum Museum gehört eine kleine Fischerhütte mit altem Fischereigerät. Das Museum ist im Zusammenhang mit öffentlichen Führungen des Leuchtturms Morups Tånge geöffnet; wer sich für die maritime Vergangenheit interessiert, findet hier daher einen konkreten Bezug zwischen Leuchtturmgeschichte und lokaler Fischerei.

Nördlich des Hafens von Glommen liegt Glumstenen, ein eiszeitlicher Findling, der als Seezeichen diente. Als Seezeichen bot der Findling Orientierung auf dem Wasser. 1816 ließ Sven Petter Bexell den damaligen Wasserstand in Glumstenen einmeißeln. Die eingemeißelte Marke verbindet diese Funktion mit einem konkreten Datum der Küstengeschichte. In Hakon Hakonssons Saga wird Glumsten als Landungsplatz und Ausgangspunkt für Plünderungszüge nach Norden und Süden im Jahr 1256 erwähnt. Der Stein ist damit sowohl ein markanter Orientierungspunkt als auch ein historisches Zeugnis.

Fyrleden und der Gästehafen

Für aktive Tage bietet sich die Fyrleden an. Sie ist eine 8,5 Kilometer lange Fahrradrunde und zugleich eine alternative Streckenführung zum Kattegattleden. Die Route führt zu mehreren sehenswerten Orten im Umfeld von Glommen. Rote und weiße, leicht zu folgende Wegweiser kennzeichnen die Fyrleden.

Der Gästehafen Glommen ergänzt das maritime Bild des Ortes. Dort sind Übernachtungen sowie Spaziergänge zwischen den Stegen und Booten möglich. Wer Glommen über seine Hafen- und Küstenseite kennenlernen möchte, findet hier einen weiteren konkreten Ort neben Strand, Museum und Schutzgebieten.

Lokaler Termin im Frühjahr und Frühsommer

Eine saisonale Besonderheit ist Grymt Grymmare Glommen, ein seit 2022 durchgeführtes Brauereiprojekt im Frühjahr und Frühsommer. Dabei gibt es neue Biersorten und Foodtrucks. Der Termin setzt einen eigenen Akzent neben den dauerhaft beschriebenen Landschafts- und Geschichtsorten und gehört zum lokalen Charakter Glommens, ohne die Küsten- oder Naturerlebnisse zu ersetzen.

Für die weitere Orientierung innerhalb desselben Zielbereichs stehen außerdem Heberg, Älvsered, Slöinge, Ätran, Vessigebro, Långås, Gällared und Abild zur Verfügung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Falkenberg.

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