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Hoppenrade entdecken

Unterkünfte in Hoppenrade

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hoppenrade verbindet eine Wanderung in der Landschaft an der Nebel mit Bau- und Kirchengeschichte in der Umgebung. Ein Weg ab dem Ort führt durch eine wechselnde Landschaft; zugleich erzählen das Gutshausensemble und die Feldsteinkirche in Lüdershagen von unterschiedlichen Epochen. Wer Natur und historische Bauwerke in die Reise einbeziehen möchte, findet hier verschiedene Anknüpfungspunkte.

Weg durch Wiesen, Wald und Feuchtgebiet

Der Weg ab Hoppenrade führt zunächst über Wiesen zu einer schmalen Brücke über die Nebel. Danach verläuft er durch den Wald, vorbei an einem schilfreichen Feuchtgebiet, einem kleinen See und einem von einer Schlehenhecke gesäumten Damm. Die Landschaft wechselt dabei zwischen offenen Wiesen, bewaldeten Abschnitten und Wasser geprägten Bereichen. Eine Wanderung im Landschaftsschutzgebiet Nebel beginnt ebenfalls in Hoppenrade.

Entlang des Weges an der Nebel können unter anderem Seeadler, Kraniche, Rot- und Rehwild, Füchse sowie Schwarzwild beobachtet werden. Die Vielfalt der genannten Tiere spricht Naturinteressierte an, die ihre Aufmerksamkeit bei einer Wanderung auch auf die Tierwelt richten möchten. Bei Koppelow tritt die Nebel in das mit feinen Sanden gefüllte Hoppenrader Becken ein. Dieser Landschaftspunkt ergänzt den Blick auf die Nebel um eine geologische Besonderheit des Gebiets.

Gutshausensemble und Gutsanlage

Das geschlossene Ensemble des Hoppenrader Gutshauses mit Park und Stallungen wurde von 1850 bis 1853 im sogenannten Burgenstil errichtet. Das heutige Herrenhaus Hoppenrade entstand ebenfalls von 1850 bis 1853, im neugotischen Stil und nach Plänen des Schweriner Architekten Theodor Krüger. Die Angaben zum Ensemble und zum Herrenhaus eröffnen zwei Perspektiven auf die Baugeschichte: den gestalterischen Charakter der Gutsanlage und die konkrete Planung des Herrenhauses.

Von der früheren Gutsanlage sind unter anderem Schafstall, Kuhstall, Speicher und Marstall erhalten. Die Namen machen die unterschiedlichen Funktionen der Gebäude innerhalb der Anlage sichtbar. Zum Gut gehörte außerdem ein Elektrizitätswerk. Dafür wurden ein Kanal entlang des Bahndamms sowie ein Turbinenhaus mit Generator errichtet. So umfasst die Geschichte des Ortes neben dem repräsentativen Herrenhaus auch technische und landwirtschaftliche Bestandteile der Gutsanlage.

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Kirchengeschichte in Lüdershagen

Die Feldsteinkirche in Lüdershagen wurde Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts errichtet. Im Chor zeigt die Gewölbemalerei den Weltenrichter, die Madonna und Heilige. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert verändert. Für kulturgeschichtlich Interessierte verbindet sich hier die mittelalterliche Entstehungszeit mit einer späteren Veränderung der Malerei.

Auch weitere Details erzählen von verschiedenen Phasen der Kirche: Der Westturm stürzte 1776 ein und wurde danach in das Kirchenschiff integriert. Die Orgel baute Friedrich Friese aus Schwerin 1889 als Brüstungsinstrument auf einer neu errichteten Empore. In der Kirche befindet sich außerdem ein Grabstein von 1580 für Hans von Kollen, auf dem der Verstorbene als Relief dargestellt ist. Baugeschichte, Malerei, Orgel und Grabstein bieten jeweils einen eigenen Zugang zur Geschichte des Bauwerks.

Weitere Landschaftspunkte

Hügelgräber in Lüdershagen und Koppelow sind Anziehungspunkte für Natur- und Geschichtsfreunde. Zwei Alleen ergänzen die landschaftlichen Orientierungspunkte: Eine Lindenallee verläuft zwischen Lüdershagen und Klein Grabow, eine Kastanienallee zwischen Kölln und Lüdershagen. Die unterschiedlichen Orte und Themen lassen sich nach persönlichem Interesse gewichten – von der Tierwelt an der Nebel über die Gutsanlage bis zu Kirchen- und Landschaftsgeschichte.

Zur Orientierung innerhalb derselben übergeordneten Ortsstruktur gehören außerdem Kuchelmiß, Dobbin-Linstow, Langhagen und Lalendorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Krakow Am See.

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