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Fodslette: Dorfgeschichte, Kirche und Landschaft auf Langeland

Unterkünfte in Fodslette

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Fodslette verbindet ein mittelalterliches Dorf mit einer charakteristischen Aussiedlungslandschaft und einer über Jahrhunderte gewachsenen Kulturgeschichte. Für Besucher, die auf Langeland einen Ort mit eigenständigem historischen Profil suchen, liegt der Reiz in der Verbindung von Siedlungsform, Gutsgeschichte, Kirche und Landschaft. Wer für eine Reise nach Langeland eine Unterkunft auswählt, kann Fodslette über diese verschiedenen Facetten einordnen.

Historisches Dorf und Aussiedlungslandschaft

Fodslette und sein Aussiedlungsgebiet entlang der Straße nach Sønderskov Have bilden ein zusammenhängendes Ensemble aus einem mittelalterlichen Dorf und einem nach der Verkoppelung von 1786 entstandenen Aussiedlungsgebiet. Neun Höfe und ein Teil der Häuser wurden entlang dieser Straße ausgesiedelt; viele davon sind in der Landschaft noch gut erhalten. Die Verkoppelung von 1786 steht zeitlich zwischen dem mittelalterlichen Dorf und der späteren Aussiedlung entlang der Straße nach Sønderskov Have. Die Verbindung von Dorfstruktur und verstreut liegenden Höfen prägt den historischen Charakter des Ortes.

Eine klare Siedlungsform

Das Dorf Fodslette wurde zu Beginn des Mittelalters an seinen heutigen Standort verlegt und als geschwungenes Straßendorf angelegt. Es richtet sich im Norden auf Hjortholm und im Süden auf Sønderskov Have aus.

Hjortholm und die Ortsgeschichte

Das Dorf Fodslette ist historisch mit dem Gut Hjortholm verbunden, das auch nach den Agrarreformen weiterhin Arbeitskräfte aus Fodslette beschäftigte. Hjortholm wurde im Jahr 1509 erstmals unter dem Namen Fodslettegaard, also „der Hof in Fodslette“, erwähnt. Das heutige Hauptgebäude errichtete Christen Madsen 1789 im Barockstil, obwohl sich der Baustil zu dieser Zeit bereits dem Klassizismus zugewandt hatte.

Landschaft im Südosten Langelands

Fodslette, Hjortholm und Rødbjerghavn liegen im Südosten Langelands in einem ostabfallenden Gebiet aus gleichmäßiger, lehmiger Grundmoräne mit Reihen von Hutbergen. Der höchste ist der 36 m hohe Høgebjerg. Damit gehört zur Ortsgeschichte nicht nur die Bebauung, sondern auch eine klar ausgeprägte Landschaftsform.

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Die Fodslette Kirke

Die Fodslette Kirke besitzt einen romanischen ältesten Teil: Chor und Schiff wurden um 1250 aus Feldsteinen und Ziegeln errichtet. Außerdem besitzt die Kirche einen spätgotischen geschnitzten Holzaltaraufsatz aus der Zeit um 1500. Die Baugeschichte und die Ausstattung geben kulturinteressierten Besuchern mehrere konkrete Anknüpfungspunkte. Kulturinteressierte richten den Blick in der Fodslette Kirke auf romanische Bauformen, spätgotische Schnitzkunst und eine kleine vierstimmige Orgel.

Die Fodslette Kirke besitzt zudem eine kleine vierstimmige Orgel und eines der letzten Orgelwerke Dänemarks ohne Stromversorgung. An der Kirche bietet die Bike-Friend-Station das Aufpumpen von Fahrrädern, das Auffüllen von Trinkflaschen und die Nutzung einer Toilette. Innerhalb ihrer Öffnungszeiten erhalten Sie außerdem einen Hinweis auf die nächstgelegene passende Einrichtung.

Weitere Orte zur Orientierung

Für Ihre weitere Orientierung auf Langeland können Sie auch Søndenbro, Botofte, Nordenbro, Klavsebølle, Hesselbjerg, Sønder Longelse, Lindelse und Dageløkke entdecken.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Langeland.

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