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Lapmežciems zwischen Meerbusen, See und Fischereigeschichte

Unterkünfte in Lapmežciems

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lapmežciems liegt unmittelbar an der Küste in einem schmalen Landstreifen zwischen dem Rigaer Meerbusen und dem Kaņieris-See. Damit verbindet der Ort eine klar maritime Lage mit einer Umgebung, deren gesamtes Gebiet innerhalb des Ķemeri-Nationalparks liegt. Für Ihre Reiseentscheidung stehen deshalb vor allem Küste, Fischereigeschichte, Naturerlebnisse und einzelne historische Orte im Mittelpunkt.

Fischereigeschichte im Museum von Lapmežciems

Lapmežciems ist seit jeher die Heimat von Fischern und Seeleuten. Die Dörfer in der Umgebung von Lapmežciems werden häufig als Fischerdörfer bezeichnet. Diese maritime Prägung wird im Museum von Lapmežciems konkret: Es widmet sich der Bewahrung der kulturhistorischen Werte des Bezirks, mit besonderem Schwerpunkt auf der Geschichte der Fischerei sowie auf den damit verbundenen Aspekten des Alltagslebens und der physischen Umgebung.

Der Museumsbesuch ist nicht ausschließlich auf klassische Ausstellungstexte ausgerichtet. Mit 3D-Brillen können Besucher in die Rolle eines Fischers schlüpfen und interaktiv am Fischfang teilnehmen. Außerdem bietet das Museum interaktive Aktivitäten zu historischen Ortsnamen und zur Umwelt der Umgebung von Lapmežciems. Wer den Ort über seine Küstenlage hinaus verstehen möchte, findet hier somit einen Zugang zur regionalen Arbeits- und Lebensgeschichte.

Kupskalnu-Lehrpfad und Küste

Der Naturlehrpfad Kupskalnu ist ein hölzerner Bohlenweg entlang der Siliņupe. Er führt zum Meer, wo der alte Pier von Lapmežciems zu sehen ist. Der Naturlehrpfad wurde 2005 angelegt und 2020 erneuert.

Während des Frühjahrs- und Herbstzugs eignet sich die Mündung der Starpiņupe in den Rigaer Meerbusen sowie ein etwa 1 km langer Abschnitt nordwestlich davon zur Beobachtung von Watvögeln, Möwen und verschiedenen Entenarten. Das inoffizielle Badegebiet Lapmežciema–Bigauņciema, das auch die Bezeichnung „Kupskalnu-Strand“ trägt, liegt im Lapmežciema pagasts an der Grenze zwischen Lapmežciems und Bigauņciems und ist über den Naturlehrpfad Kupskalnu erreichbar.

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Ein weiteres Badegebiet ist das Badegebiet Starpinupe am Ufer des Flusses Starpinupe in Lapmežciems, etwa 200 Meter vom Starpinupe-Staudamm entfernt. Es verfügt über eine Umkleidekabine, zwei Bänke und Abfallbehälter.

Frühe Siedlung und Erinnerungskultur

Zur Geschichte der Umgebung gehört die Siedlung Siliņupes apmetne. Sie ist die älteste bekannte menschliche Siedlungsstelle im Ķemeri-Nationalpark und wird in die Zeit zwischen dem 3. und dem 2. Jahrtausend vor Christus datiert. Ein späterer historischer Bezug findet sich bei Kilometer 9 der Talsu šoseja: Bei den Häusern „Tuteņi“ steht ein Gedenkstein für den Ritter des Lāčplēša-Kriegsordens Augusts Muižulis. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg im 7. Bauskas-Schützenbataillon sowie in den lettischen Freiheitskämpfen.

Fisch aus der lokalen Tradition

Die maritime Geschichte bleibt in Lapmežciems nicht auf Museum und Erinnerungsorte beschränkt. Der Fischkiosk „Gardo zivju namiņš“ bietet verschiedene Räucherfische, Lachssandwiches und Kaffee an; außerdem können Fischplatten bestellt werden.

Wenn Sie neben Lapmežciems weitere Orte der regionalen Auswahl betrachten möchten, führen die entsprechenden Seiten zu Radziņciems, Ragaciems, Plieņciems, Apšuciems, Smārde, Klapkalnciems, Ķesterciems und Engure.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Engures Novads.

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