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Sturkö – Schärenlandschaft, Natur und maritimes Erbe

Unterkünfte in Sturkö

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sturkö zwischen Schärenlandschaft und Kulturerbe

Sturkö verbindet eine gut begehbare Naturlandschaft mit maritimer Geschichte und besonderen Spuren der Inselvergangenheit. Sie erreichen Sturkö über die Sturkövägen, die über feste Straßenbrücken über Senoren und Skällö führt. Für die Orientierung vor Ort prägen vor allem das Naturreservat Uttorp, die Schärenrouten von ARK56, der Fischerhafen Ekenabben und der Wrackfriedhof bei Sturkö das Bild der Insel.

Naturreservat Uttorp und die Feuchtgebiete im Süden

Das Naturreservat Uttorp ist Teil eines großen, gut begehbaren Freilandgebiets im Süden von Sturkö. Markierte Wege führen durch eine Landschaft, in der Staggenheide, Heide und Strandwiesen vorkommen. Die Flächen werden weiterhin beweidet, wodurch die besondere Kulturlandschaft sichtbar erhalten bleibt. Am Naturreservat gibt es einen Parkplatz und Informationseinrichtungen.

Zum südlichen Landschaftsbild gehört außerdem ein ausgedehnter Feuchtgebietskomplex mit unterschiedlichen Feuchtgebietstypen. Prägend sind Meeresstrandwiesen, Feuchtheiden, bewachsene Teiche, flache Moore und Sumpfwälder. Gemeinsam mit dem Gebiet Sturkö–Hålevik–Uttorp, das durch jahrhundertelange Beweidung und umfangreichen Steinabbau geprägt wurde, entsteht ein Naturraum, in dem Küstenlandschaft und Nutzungsgeschichte eng nebeneinanderstehen.

Runenstein, Kirche und Inselgeschichte

Ein herausragendes Zeugnis der älteren Geschichte ist der Runenstein von Sturkö. Er ist der einzige erhaltene Runenstein aus der Wikingerzeit in Blekinge. Die Inschrift lautet sinngemäß: „Gudes Seemann errichtete … den Stein.“ Damit gehört der Stein zu den markanten kulturhistorischen Zielen der Insel, ohne dass seine Bedeutung von einer großen Anlage oder umfangreichen Sammlung abhängt.

Auch die Sturkö kyrka steht an einem geschichtlich besonderen Ort. Sie wurde 1878 an der Stelle einer älteren Opferkirche errichtet, die der heiligen Gertrud geweiht war. Einen späteren, weithin sichtbaren Orientierungspunkt bildet die Sturkö Kvarn, die 1901 fertiggestellt wurde. Von der Mühle bietet sich ein schöner Blick über die Insel und den Schärengarten. Im Sommer gibt es an der Sturkö Kvarn Café- und Restaurantbetrieb.

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Ekenabben, Wracks und ARK56

Der Wrackfriedhof bei Sturkö liegt in der Meerenge Djupasund zwischen den Inseln Sturkö und Tjurkö. Er umfasst etwa 20 Schiffe aus der Zeit um 1550 bis 1650, die im späten 17. Jahrhundert als Sperre in Richtung Karlskrona absichtlich versenkt wurden. Die meisten Wracks können heute beim Tauchen gesehen werden. Wer sich für maritime Geschichte interessiert, findet damit unter Wasser ein ungewöhnliches Gegenstück zu den sichtbaren Hafen- und Kulturlandschaften an Land.

Für aktive Tage durch die Schärenlandschaft gibt es auf Sturkö gut markierte Fahrradrunden. Die Insel ist ein zentraler Knotenpunkt im ARK56. Dieses zusammenhängende Netz aus Kajak-, Rad-, Wander- und Segelwegen verbindet den gesamten Blekinge-Archipel. An der Westseite von Sturkö liegt Ekenabben, ein historischer Fischerhafen. Im Hafen befindet sich die Freiluftausstellung „Världsarvets vrak“.

Badeplatz und weitere Orientierung

Der familienfreundliche Badeplatz auf Sturkö verfügt über einen Spielplatz und Grillmöglichkeiten. Damit ergänzt er die Natur- und Kulturerlebnisse um einen ausdrücklich auf Aufenthalt am Wasser ausgerichteten Ort. Je nach Schwerpunkt können Sie auf Sturkö somit zwischen markierten Wegen im Naturreservat, Fahrradrunden durch die Schärenlandschaft, maritimer Geschichte, Hafenatmosphäre und einem Badeplatz wählen.

Weitere Orte, die Sie in diesem Zielbereich vergleichen können, sind Torhamn (Torhamn), Nävragöl (Nävragöl), Hasslö (Hasslö), Lyckeby (Lyckeby), Rödeby (Rödeby), Holmsjö (Holmsjö), Tving (Tving) und Nättraby (Nättraby).

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Karlskrona.

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