Stockholmer U-Bahn – längste Galerie der Welt

U-Bahnkunst in Stockholm
U-Bahnkunst in Stockholm

Stockholm, die Hauptstadt Schwedens kann mit vielen Attributen glänzen. Sie ist eine der Metropolen an der Ostsee, hat den einzigen Stadt-Nationalpark des Landes, liegt malerisch auf 14 Inseln und vermittelt dadurch ihren Gästen den Eindruck, mitten in der Natur zu sein.
Auch der Nahverkehr ist gut ausgebaut. Busse und die U-Bahn (schwedisch: tunnelbana) verbinden die zahlreichen Stadtteile miteinander und verkehren bis in die Nachbargemeinden. Besonders die U-Bahn kann auf ein weiteres Alleinstellungsmerkmal verweisen. Aus der „Not“ des felsigen Untergrunds wurde die „Tugend“ der künstlerischen Ausgestaltung gemacht.
Die „längste Galerie der Welt“ ist ein bekanntes Wahrzeichen der schwedischen Hauptstadt. 94 der 100 Metrostationen sind mit Skulpturen, Mosaiken, Schaukästen und Fresken geschmückt, zu denen insgesamt 250 Künstler beigetragen haben. Seit 20 Jahren gibt es geführte Touren, und jetzt ermöglicht die kostenlose App „SL Artguide“ das Erkunden der Kunstwerke auch ganz individuell. Der Audioguide ist in schwedischer und englischer Sprache verfügbar und beschreibt 21 Stationen im Stadtgebiet – von der komplexen Station T-Centralen, wo alle Linien zusammenkommen, bis hin zu den sehenswerten Gewölben von Östermalm, Södermalm und Solna. Die beliebteste Station ist wahrscheinlich Kungsträdgården, wo man sich in einem unterirdischen verwunschenen Palast mit antiken Statuen, Säulen und Wasserspielen wiederfindet. Die Stockholmer Verkehrsbetriebe arbeiten schon lange mit Künstlern zusammen, und diese Tradition beruht auf dem demokratischen Anspruch, dass Kunst für alle zugänglich sein soll.
 

visitsweden.com / nordlicht verlag

Foto: © Victor Gårdsäter

Datum: 20.08.2019

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