Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2007

Austragungsort Heiligen-Geist-Kirche Wismar (Foto: Festspiele Mecklenburg-Vorpommern)
Austragungsort Heiligen-Geist-Kirche Wismar (Foto: Festspiele Mecklenburg-Vorpommern)

Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern haben sich in den letzten Jahren zu einem kulturellen Höhepunkt entwickelt. Jedes Jahr finden zahlreiche klassische Konzerte in an Architektur und Lage unterschiedlichsten Aufführungsorten statt.

Die deutsche Phono-Akademie gab gestern die von der Jury gewählten Preisträger des „ECHO Klassik 2007“ bekannt. Darunter sind mit Julia Fischer, Martin Stadtfeld, Christian Tetzlaff und Christine Schäfer vier außergewöhnliche Künstler, die in diesem Jahr bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern gastieren. Die deutsche Geigerin Julia Fischer, diesjähriger Preisträger in Residence der Festspiele MV, wird für ihre Interpretation des Tschaikowsky Violinkonzert in D Dur op 35 als „Instrumentalistin des Jahres“ geehrt. Am 22. Oktober wird sie und die anderen Preisträger die Auszeichnung entgegennehmen. Das ZDF überträgt die Gala.

Den Festspielen ist Julia Fischer seit ihrem 14. Lebensjahr eng verbunden und kehrt jedes Jahr zu Konzerten nach Mecklenburg-Vorpommern zurück. Als Preisträgerin in Residence der Festspiele MV ist sie in diesem Jahr noch in elf Konzerten des beliebten Festivals zu erleben. Vom 06. Juli – 08. Juli leitet sie das Kammermusikfest der Preisträger, ein Höhepunkt der diesjährigen Saison, ermöglicht durch die NORDMETALL-Stiftung: Der Auftakt findet am 06. Juli (20 Uhr) in Schloss Hasenwinkel statt, ist aber bereits ausverkauft. Am 07. (15:00 und 20:00 Uhr) und 08. Juli (15:00 Uhr) wird das ‚Gipfeltreffen’ der Festspiel-Preisträger – darunter auch Sebastian Klinger, Denys Proshayev und das Belcea Quartet – fortgesetzt. Julia Fischer ist außerdem beim Kinderkonzert (04.07., Hasenwinkel), beim Preisträger-Konzert in Ulrichshusen (08.09) und beim Picknick-Pferde-Sinfoniekonzert mit der Academy of Saint Martin in The Fields unter Leitung von Sir Neville Marriner (01.09., Redefin) zu hören.

Der Pianist Martin Stadtfeld erhält gemeinsam mit den Festival Strings Lucerne und Achim Fiedler für die Einspielung von Johann Sebastian Bachs Klavierkonzert den Preis für die „Konzerteinspielung des Jahres“ im Bereich Musik bis inklusive 18. Jahrhundert. Bei den Festspielen MV betritt Auch Martin Stadtfeld ist den Festspielen seit Jahren eng verbunden. In diesem Jahr betritt er am 18. Juli in Schwerin in der Schelfkirche und am 20. Juli mit dem Trio Echnaton, Ensemble-Preisträger der Festspiele MV im Schloss Ulrichshusen die Bühne.

Den Preis für die „Solistische Einspielung des Jahres“ im Bereich Musik des 17. und 18. Jahrhunderts geht an den Geiger Christian Tetzlaff für seine Interpretation Sonaten und Partiten von Johann Sebastian Bach. Am 22. August tritt er mit Matthias Kirschnereit in der Kirche in Zarrentin auf.

Die Sopranistin Christine Schäfer und das Petersen Quartett erhalten die Auszeichnung „Liedeinspielung des Jahres“ für das Stück von Aribert Reimann „…oder soll es Tod bedeuten“, das die Künstler am 07. September beim „Forum Neue Musik“ im Staatlichen Museum Schwerin aufführen. Aribert Reimann persönlich wird vor dem Konzert in sein Werk einführen.
Karten für die Konzerte, das Programm der Saison sowie alle weiteren Informationen sind im Internet unter www.festspiele-mv.de, telefonisch unter 0385 – 591 85 85 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Text und Foto: Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

Datum: 19.06.2007

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