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Bornholms Kunstmuseum: Kunst und Küstenarchitektur

Bornholms Kunstmuseum verbindet Bornholmer Kunst und Kunsthandwerk mit einer Architektur, die dem Hang zu den Helligdomsklipperne folgt. Der Museumsbesuch lässt sich mit dem Weg zur Granitküste verbinden; für die steilen Treppen hinunter ans Wasser ist festes Schuhwerk und Trittsicherheit hilfreich.

Bornholms Kunstmuseum Bornholms Kunstmuseum Foto: © Destination Bornholm (alle)

Kurzfakten zu Bornholms Kunstmuseum

  • Lage: am Helligdommen, rund sechs Kilometer nördlich von Gudhjem, oberhalb der Helligdomsklipperne.
  • Sammlung: Kunst und Kunsthandwerk mit Bezug zu Bornholm, darunter Werke der Bornholmer Malerschule.
  • Gebäude: 1993 eröffnet, 2003 erweitert; drei Ebenen folgen dem abfallenden Gelände.
  • Architektur: Johan Fogh und Per Følner entwarfen das Museum; Oberlichter und gezielt gesetzte Fenster holen das besondere Bornholmer Licht in die Galerien.
  • Kombination: Museum, Außenbereich und Helligdomsklippen ergeben einen Kultur- und Naturausflug an einem Ort.
  • Wege: Vom Museum führt ein Pfad hinunter zur Küste; die Treppen zu den Felsen sind steil.

Kunst mit Bornholm-Bezug entdecken

Die Sammlung führt durch Kunst und Kunsthandwerk, die mit Bornholm verbunden sind. Einen wichtigen Schwerpunkt bildet die Bornholmer Malerschule: Ihre Künstler machten das wechselnde Licht, die Felsküste und die Orte der Insel zu wiederkehrenden Motiven. Im Museum lässt sich nachvollziehen, wie sich der Blick auf Bornholms Landschaft und Alltag in Gemälden und kunsthandwerklichen Arbeiten ausdrückt. Sonderausstellungen erweitern das Programm um weitere Positionen aus Kunst, Design und Kunsthandwerk.

Für den Rundgang lohnt es sich, zunächst einen persönlichen Schwerpunkt zu wählen: Malerei, Kunsthandwerk oder die wechselnden Ausstellungen. Anschließend können Sie die Werke mit der Umgebung draußen verbinden. Die Landschaft, die Bornholmer Künstler inspiriert hat, liegt direkt vor dem Museum; die Helligdomsklipperne und der Blick auf die Ostsee geben den Motiven einen konkreten Ort. Wer die Insel insgesamt nach Küstenformen, Orten und Naturgebieten erkundet, findet im Bornholm-Überblick Orientierung für weitere Stationen.

Ein Bau, der dem Gelände folgt

Der Lichthof von Bornholms Kunstmuseum (Foto: Destination Bornholm)

Das von Johan Fogh und Per Følner entworfene Gebäude öffnete 1993. Als die Ausstellungs-, Verwaltungs- und Depotflächen erweitert werden sollten, kam 2003 ein Anbau hinzu. Die Anlage erstreckt sich über drei Ebenen und folgt dem Hang in Richtung Klippen. So wird der Höhenunterschied Teil des Museumsbesuchs: Wege, Galerien und Ausblicke führen Schritt für Schritt durch das Gebäude und zur Landschaft.

Tageslicht prägt die Innenräume. Kleine Fenster sind gezielt platziert; transparente Decken und Oberlichthallen leiten das klare Insellicht in die Galerien. Im Eingangsbereich liegt die historische Heiligtumsquelle, Helligdomskilden. Im Mittelalter kamen Menschen zu der Quelle, weil sie ihr heilende Kräfte zuschrieben. Heute erinnert sie an die lange Geschichte des Orts und ist in die moderne Museumsarchitektur eingebunden. Der Turm und die Museumsbrücke bieten weitere Aussichtspunkte auf Ostsee und grüne Umgebung.

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Vom Museum zu den Helligdomsklippen

Ein Weg führt vom Museum hinunter zur Küste, wo die geschützten Helligdomsklippen die Grenze zwischen Land und Meer formen. Die Felsen sind seit 1918 unter Schutz gestellt. Bereits der Außenbereich und die Museumsbrücke eröffnen Blicke auf die Küstenlandschaft; der Abstieg bringt Sie näher an Granit, Brandung und Felsformationen. Die Treppen zum Ufer sind steil und verlangen sicheres Gehen. Bei starkem Wind oder hohem Wellengang bleiben Höhlen und exponierte Uferstellen ein ungeeignetes Ziel.

Wer den Ausflug als längere Küstentour plant, kann von Gudhjem aus dem Küstenweg zum Museum folgen. Die Strecke ist etwa sechs Kilometer lang und dauert ungefähr zwei Stunden; sie ist für Menschen mit Gehschwierigkeiten nicht geeignet. Als Alternative verbindet das Ausflugsschiff M/S Thor die Gegend mit Gudhjem und fährt saisonal etwa von Mitte April bis Mitte Oktober. Wer zu Fuß hinwandert und zurückfährt, erlebt denselben Küstenabschnitt aus zwei Perspektiven. Im Porträt von Gudhjem finden Sie weitere Orientierung zum Hafenort und seinen Ausflügen.

Besuch und passende Reisebasis

Das Museum liegt außerhalb des Ortskerns in der Landschaft zwischen Gudhjem und Tejn. Für die Anreise mit dem Fahrrad gibt es Fahrradstellplätze und eine Garderobe für Gepäck. Am Museum stehen Parkplätze bereit. Im Gebäude erleichtern Aufzug, barrierefreie Toiletten und kostenlos ausleihbare Rollstühle den Besuch. Enge Galeriebereiche können mit großen Elektrorollstühlen anspruchsvoll sein; der Turm ist nur über Treppen erreichbar.

Wer den Ausflug ohne längere Anfahrt gestalten möchte, kann Gudhjem als Ausgangspunkt wählen und Museum, Küstenlandschaft und Hafenort kombinieren. Eine Unterkunft in Gudhjem liegt nahe an den östlichen Küstenwegen; Unterkünfte auf Bornholm bieten den größeren Überblick für eine Inselreise mit mehreren Stationen. So lässt sich der Museumsbesuch entweder als eigener Halbtagesausflug oder als Teil eines längeren Küstentags einplanen.

Häufige Fragen zu Bornholms Kunstmuseum

Wie lassen sich Museum und Helligdomsklippen verbinden?

Beginnen Sie im Museum mit Sammlung und Architektur und gehen Sie anschließend über den Küstenpfad zu den Klippen. Die Treppen hinunter ans Wasser sind steil; für eine längere Tour eignet sich der Küstenweg von Gudhjem mit etwa zwei Stunden Gehzeit pro Richtung.

Was macht die Architektur des Museums besonders?

Das Gebäude folgt über drei Ebenen dem Hang zur Küste. Oberlichter, transparente Decken und gezielt gesetzte Fenster bringen Bornholms Licht in die Galerien; Heiligtumsquelle und Aussichtspunkte verbinden den Bau mit seiner Umgebung.

Welche Kunst zeigt Bornholms Kunstmuseum?

Im Mittelpunkt stehen Kunst und Kunsthandwerk mit Bornholm-Bezug, darunter die Bornholmer Malerschule. Sonderausstellungen ergänzen die Sammlung um wechselnde Themen aus Kunst, Design und Handwerk.

Ist der Besuch mit Rollstuhl möglich?

Aufzug, barrierefreie Toiletten und kostenlos ausleihbare Rollstühle unterstützen den Museumsbesuch. Enge Galerien können für große Elektrorollstühle schwierig sein; zum Turm führen Treppen.