Sehenswürdigkeiten Hansestadt Wismar

Die meisten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt Wismar stammen eben aus der Zeit der Hanse, denn Wismar war vor allem durch den Hafen ein bedeutendes Mitglied dieser vereinigung von Kaufleuten. Die Altstadt der Hansestadt Wismar bietet die meisten Zeugnisse historischer Baukunst. Dafür gibt es mehrere Beispiele zu nennen. Der Marktplatz ist mit seinen genau 100 mal 100 Meter Ausdehnung einer der größten in Norddeutschland. Die eine Seite wird vom Rathaus eingenommen, das in der heutigen Form von 1817 bis 1819 erbaut wurde. Zwei Vorgängerbauten standen bereits an dieser Stelle. Ebenfalls am Markt steht das ursprüngliche Kaufmannshaus „Alter Schwede“. Es stammt aus dem Jahre 1380, erhielt seinen Namen aber erst 1878 als Erinnerung an die Schwedenzeit. Der „Alte Schwede“ ist ein Beispiel für die in der Hansezeit typische Backsteingotik.

Beliebter Treff für Gäste der Stadt Wismar, Urlauber aus den umliegenden Bäderorten ist die um 1600 erbaute gut erhaltene Wasserkunst am Markt im Stil holländischer Renaissance. Sie sorgte noch bis 1897 für die Wasserversorgung Wismars.
Für den ehemaligen Bürgermeister Schabbell im 16. Jahrhundert errichtet, beherbergt das „Schabbellhaus“ heute das stadtgeschichtliche Museum der Stadt Wismar. Hier wir der Gast über die Geschichte der Stadt Wismar informiert und erfährt besonders viel über die Hansezeit und die Schwedenzeit (1648 – 1815). Hier befindet sich auch das letzte noch vorhandene Original eines so genannten Schwedenkopfes. Das sind hölzerne Kopffiguren auf den Dalben der Hafeneinfahrt, die in der Schwedenzeit erstmals genannt wurden und deren Herkunft umstritten ist. In der Umgebung des Marktes wurden seit 1990 zahlreiche kleine Gassen wieder rekonstruiert, die einen authentischen Einblick in das Handelsleben Wismars in der Vergangenheit geben. Dazu gehört auch das Stammhaus des Karstadt-Konzerns, welches 1908 erbaut wurde und mit einem kleinen Museum den Beginn dieser großen deutschen Kaufhauskette dokumentiert.

Eine der drei Stadtkirchen ist die Nikolaikirche, deren Kirchenschiff mit 37 Metern als das vierthöchste Deutschlands gilt. Während sie als die Seefahrerkriche galt, war die St. Georgenkirche das Gotteshaus für Handwerk und Gewerbe. Der sorgfältige Wiederaufbau unter Aufsicht des Denkmalschutzes wurde 1990 in Angriff genommen. Von der Marienkirche ist nur noch der 80 Meter hohe Turm vollständig erhalten. Aus einer Kombination historischer Parkanlagen mit dem neu angelegten Gelände zur Landesgartenschau 2002 entstand der Bürgerpark. Sehenswert ist auch der Alte Hafen mit dem Wassertor, dem einzigen erhaltenen Stadttor Wismars. Im Hafen befindet sich auch der Nachbau der Poeler Kogge, mit der auch Ausfahrten in das Vorfeld Wismars unternommen werden können.

 

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