Tornio / Torneå

Aines Kunstmuseum in Tornio an der Ostsee in Finnland Aines Kunstmuseum in Tornio

Die Stadt Tornio (schwed. Torneå) liegt im Südwesten der finnischen Region Lappland direkt an der Küste des Bottnischen Meerbusens als nördlichstem Teil der Ostsee. Zusammen mit der schwedischen Stadt Haparanda bildet Tornio gleichzeitig den nördlichsten Punkt der Ostsee. An der Stelle der heutigen Stadt befand sich schon früh eine Siedlung einheimischer Stämme. Die Stadt selbst wurde Anfang des 17. Jahrhunderts auf Anordnung des schwedischen Königs Gustav II. Adolf gegründet. Finnland gehörte zu jener Zeit zu Schweden. Tornio an der Ostsee war schon immer ein Zentrum des Lappland-Handels. Der Fluss Tornionjoki (schwed. Torneälv) bildet die Verbindung ins Binnenland und stellt seit 1809 die Grenze zwischen Schweden und Finnland dar.

Doppelstadt Tornio-Haparanda

Trotz unterschiedlicher Zeitzonen, Sprachen und Währungen (Schweden ist nicht Mitglied der Eurozone) bilden die beiden Städte an der Ostseeküste des Bottnischen Meerbusens faktisch eine Einheit, haben ein gemeinsames Wappen und vermarkten sich auch in allen Bereichen unter dem Motto Grenzenlose Erlebnisse gemeinsam. Das Zentrum von Tornio liegt auf einer Insel des an seiner Mündung sehr breiten Flusses Tornionjoki. Geplant sind weitere gemeinsame Infrastrukturprojekte beider Städte, deren Zusammenarbeit beispiellos ist.

Tourismus und Aktivurlaub

Die Stadt Tornio ist stark industriell geprägt. Eine einzigartige Attraktion stellt der grenzüberschreitende Golfplatz dar. Während des Spiels bleibt der Ball wegen der Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Zeitzonen faktisch eine ganze Stunde in der Luft. Mehrere historische Bauwerke künden von der Geschichte der Stadt. Dazu gehören die einschiffige Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert sowie das hölzerne Rathaus von 1874. Die Stadt selbst und ihre Umgebung bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, einen aktiven und erholsamen Urlaub ganz in Familie an der Ostseeküste und deren Hinterland zu verbringen. Ob Angeltouren, Kanuausflüge, Wildmarkstouren, Beerenpflücken oder Schneescootertouren auf Land und Eis im Winter sind nur einige der Möglichkeiten. Unterkünfte für den Urlaub stehen dafür in- und außerhalb der Stadt bereit, ob Hotel, Ferienhaus oder Campingplatz.

Urlaub an der Ostseeküste des Bottnischen Meerbusens in und um die Stadt Tornio in Finnland bedeutet die Verbindung von Aktivurlaub mit Erholung, von Natur und städtischen Flair, ob im Sommer zwischen den Schären oder im Winter auf dem Eis und der Wildmark rund um die Stadt.

Foto: © HaparandaTornio_TouristOffice

Werbung

Folgen auf Facebook oder Google+

 


News

Neue Attraktion: Die Dünenpromenade
Während die Dünen durch Einwirkung der Natur entstanden – und neu entstehen, hat bei den meisten der heutigen Dünen an der Ostseeküste der Mensch nachgeholfen. Sie wurden entweder künstlich angelegt oder bewusst erhöht und verbreitert, denn die Dünen sind ein wichtiger Bestandteil des Hochwasserschutzes.
Kaltbaden in Helsingborg
Die südschwedische Stadt am Öresund sieht sich als die heimliche Hauptstadt der Kaltbadehäuser und möchte künftig auch in der Nebensaison den Kreislauf auf kreative Art und Weise ankurbeln. Entlang der gesamten schwedischen Küste gibt es rund 50 Kaltbadehäuser mit je einer Sauna und Duschen für Damen und Herren.
Winter in Estland
Estland, das sind die weitläufigen unberührten Landschaften südlich des Finnischen Meerbusens am östlichen Ende der Ostsee, die hier in jedem Winter großflächig von Eis bedeckt ist. Sie bieten zahlreiche Möglichkeiten für Aktivurlaub an der Ostsee.

Wellness-Anbieter und Wellness-Hotels an der Ostsee (Foto: pixelio.de)

Ostsee-Hotels (Foto: Simone Peter/pixelio.de)