Pietarsaari / Jakobstad

Schären bei Pietarsaari / Jakobstad in Finnland Schären bei Pietarsaari / Jakobstad in Finnland

Die Stadt Pietarsaari wurde 1652 während der Zugehörigkeit Finnlands zu Schweden unter dem Namen Jakobstad gegründet. Auch heute noch verwendet die Stadt im internationalen Zusammenhang oft die schwedische Bezeichnung. Die schwedische Sprache ist insgesamt im Stadtgebiet sehr präsent. Auch der finnische Name geht auf die schwedische Bezeichnung der Gemarkung zurück: Pedersöre. Jakobstad / Pietarsaari liegt unmittelbar am Bottnischen Meerbusen, dem nördlichsten Teil der Ostsee, genauer an dessen nördlichstem Abschnitt, der Bottenwiek. Nördlich von Pietarsaari / Jakobstad erstreckt sich ein ausgedehntes Schärengebiet, was die Stadt als Urlaubsziel an der Ostseeküste Finnlands sehr attraktiv macht.

Sehenswert in Pietarsaari / Jakobstad

Die Stadt selbst ist durch das viele Grün sehr lebensfreundlich und anziehend für Besucher und Urlauber. Der Skolpark (Schulpark) mitten in der Stadt umfasst mehr als 1000 Pflanzenarten. Eine Einheit bilden der Pfarrhof Rosenlund, Aspegrens Garten und das Heimatmuseum in einem Kuhstall. Der ehemalige Tabakspeicher, das Malm-Haus, birgt eine stadtgeschichtliche Sammlung. Der Alte Hafen von Pietarsaari / Jakobstad liegt unweit des Stadtzentrums und ist nicht nur ein moderner Hafen, sondern ein Freizeitzentrum mit Badestränden, dem Freizeitbad FantaSea Park, Jogging- und Skilanglaufstrecken. Unter dem Namen Nanoq (grönländisch für Eisbär) präsentiert sich den Urlaubern an Finnlands Ostseeküste Finnlands erstes arktisches Museum, das an Originalschauplätze in Nordgrönland erinnert und auch eine umfangreiche Sammlung von Gebrauchsgegenständen kanadischer Inuit aufweist. Die gesamte Altstadt ist unter dem Namen Skata als eines der am besten erhaltenen Stadtzentren Finnlands bekannt. Die Holzhäuser geben ein authentisches Bild der Stadt aus ihrer Gründungszeit.

Urlaub in und um Pietarsaari / Jakobstad

Die Sieben-Brücken-Schären nördlich von Jakobstadt / Pietarsaari, die sich bis nach Kokkola erstrecken, haben 2013 einen Qualitätspreis der finnischen Tourismusbehörde gewonnen. Die abwechslungsreiche Landschaft in und um Pietarsaari / Jakobstad ermöglicht einen vielseitigen Aktivurlaub ganz in Familie an der Küste der Ostsee in Finnland. Ob Angeln, Kanutouren, Wandern oder Baden im Sommer oder Skilanglauf auf verschneiten Eisflächen im Winter. Das Erlebnis der Natur ist von einzigartigem Wert für die Erholung. Hotels, Ferienhäuser und Campingplätze bieten ausreichend Quartier für den Urlaub.

Foto: © Helifoto

Werbung

Folgen auf Facebook oder Google+

 


News

Tallinn im November
Tallinn, die Hauptstadt Estlands, ist nach wie vor eines der interessantesten Tourismusziele an der Ostsee. Die traditionsreiche Stadt versteht es, Geschichte mit Moderne zu verbinden und alles besucherfreundlich zu präsentieren. Sogar der eigentlich triste Monat November wird so zu einer interessanten Reisezeit.
Ausstellung „1989“ im Stockholmer Nationalmuseum
Es wirkt auf den ersten Blick deplatziert. Ausgerechnet das europäische „Randland“ Schweden widmet sich einem Schicksalsjahr des 20. Jahrhunderts, und das in seinem Nationalmuseum. Aber das größte nordische Land war schon immer stark verknüpft mit dem „Kontinent“, also dem europäischen Festland, und der weiten Welt.
15. Wildwochen auf Usedom
Wer erstmals die Insel Usedom besucht, wird erstaunt sein, wieviel Wald es hier – und auf dem Weg hierher – gibt. Deshalb ist eine solche Veranstaltungsreihe direkt am Ostseestrand alles andere als eine Überraschung. Der Zeitraum für die Wildwochen fällt mit der traditionellen Jagdzeit im Herbst zusammen.

Wellness-Anbieter und Wellness-Hotels an der Ostsee (Foto: pixelio.de)

Ostsee-Hotels (Foto: Simone Peter/pixelio.de)