Björn Casapietra: Un Amore Italiano an der Ostsee

Björn Casapietra: Un Amore Italiano an der Ostsee
Björn Casapietra: Un Amore Italiano an der Ostsee
(5) Bewertungen: 2

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie ein Fan von Björn Casapietra und seiner charmanten Art zu singen sind, lesen Sie bitte im zweiten Absatz weiter. Sollten Sie noch an der Umsetzung eines Konzertbesuches zweifeln, weil dramatische Bilder darnieder geschmetterter schwerer Arien in Ihrem Kopf herumgeistern, lohnen sich für Sie die folgender Worte meiner „Selbstreflexion“. Ich bin ein Kulturbanause – ich gebe es zu. Klassische Meister der Malerei rufen bei mir kein Entzücken hervor, zu modernen Varianten schreibe ich lieber nichts. Mit klassischer Musik habe ich mich zuletzt in der Oberstufe beschäftigt…beschäftigen müssen. Aber ich liebe schöne Stimmen! Allen voran Freddie Mercury, aber auch die Rocker Meat Loaf und Jon Bon Jovi, Nickelback und Alice Cooper lasse ich gern an meine Ohren. Und dann gibt es noch die schönen, klassisch ausgebildeten Stimmen… Merken Sie schon, wohin die Kopfreise geht? Dann stellen Sie sich jetzt bitte einmal Gianna Nanninis „Bello e impossibile“ vor. Aber nicht mit der Reibeisenstimme der Rocklady, sondern von einem Tenor gesungen. Und jetzt „You Raise Me Up“, wohl am bekanntesten durch die Iren Westlife. Hören Sie die wohltönenden, den Raum und Ihre eigene Körpermitte füllenden Klänge, hinter denen gefühlt drei Kubikmeter Resonanzraum stehen? Jetzt sind Sie – hoffentlich – lesereif für den zweiten Absatz…

Im letzten Jahr hat Björn Casapietra sein sechstes Studioalbum veröffentlicht, kürzlich startete die dazugehörige Tournee, die den Tenor glücklicherweise auch an die Ostsee führt. „Un Amore Italiano“ erinnert nicht nur an die italienischen Wurzeln des Künstlers, vielmehr eignet sich die italienische Sprache bestens für sein Vorhaben: das Publikum mit seinem Gesang zu verzücken und ihm einen musikalischen Abend zu bereiten, der noch lange nachhallt. Wer Björn Casapietra schon einmal auf der Bühne erlebt hat, weiß, dass er nicht sein Programm abspult, er singt seine Lieder nicht nur, er fühlt sie und versucht, dieses Gefühl auch beim letzten Zuhörer zu entfachen.

Mit den anvisierten Liebesliedern dürfte ihm das auch diesmal wieder gelingen. Jeder kennt sie, summt sie im Geist mit (besser nicht laut summen, sonst büßen Sie einen Teil der Gesangsleistung des Darbietenden ein und riskieren zudem blaue Flecke durch den Sitznachbarn). Von den Klassikern italienischer Liedstücke wie „Azzuro“, „O Sole Mio“ und „Santa Lucia“ reicht das Repertoire bis zu Filmsongs wie „Parla Piu Piano“ aus dem Paten sowie aus Spiel mir das Lied vom Tod „Terra Mia“ von Ennio Morricone. Auch die bei seinem Publikum stets beliebten Songs wie „You Raise Me Up“, „Grenada“ und „Dein ist mein ganzes Herz“ hat Björn Casapietra mit im Gepäck.

Begleitet wird der Tenor in dieser Saison von dem Pianisten Peter Forster. In Mecklenburg-Vorpommern sind die beiden in Greifswald (19. März), Rostock (3. April) und Schwerin (10. April) zu erleben. Weitere Termine und Informationen zum Kartenerwerb finden Sie auf www.casapietra.de. Dort können Sie auch in den Gesang hineinhören und sich auf den italienischen Abend einstimmen. Denken Sie an Ihr „Kopfkonzert“ aus dem ersten Absatz…

Text: Karin Höll, Quelle: Björn Casapietra
Foto © Steffen Göthling

Datum: 26.02.2016

Deine Meinung

Bewertung (5 ist super, 1 ist nicht so toll):  

Kommentar (0)

Keine Kommentare

Werbung

Folgen auf Facebook oder Google+

 


News

Deichrückbau als Krimi
Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns verfolgt Pläne, einen Hochwasserschutzdeich im Norden der Insel Usedom für Renaturierungsmaßnahmen zurückzubauen, entgegen einer Vielzahl von sachlichen Argumenten und gegen den geschlossenen Widerstand der Bevölkerung. Gegenstand von Auseinandersetzungen ist auch die Konzeption des Museums Peenemünde. Mit einem Deichrückbau würde ein großer Teil der weltweit bedeutenden Denkmallandschaft rings um das Museum (das Gelände der ehemaligen Heeresversuchsanstalt), der Überflutung preisgegeben und damit der Denkmalwert des Standortes irreversibel beschädigt.
Dom zu Riga renoviert
Der Dom zu Riga ist eines der ältesten Sakralbauten nicht nur in Lettland, sondern im gesamten Baltikum. Die Grundsteinlegung erfolgte 1211, bald wurden unmittelbar daneben das Kloster und die Domschule erbaut. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Kirche in eine Basilika umgebaut und der Kirchturm wurde erhöht, so dass er seitdem 140 Meter hoch ist. Im Gebäude des Doms zu Riga vereinen sich Merkmale der romanischen Frühgotik, des Barocks und des Jugendstils. Der Dom zu Riga ist eines der beliebtesten Gebäude der lettischen Hauptstadt. Seine Silhouette bestimmt wesentlich die Panorama-Ansicht von Riga. Dom und Vorplatz gehören zum historischen Zentrum Rigas, das in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde. Der Dom zu Riga ist die Kathedrale der lettischen evangelisch-lutherischen Kirche und Hauptort für die lettischen ökumenischen Gottesdienste.
1. HanseKulturFestival in Lübeck
Die Begriffe Hanse und Lübeck gehören so eng zusammen wie z.B. Hamburg und Hafen. Die Stadt an der Ostsee mit ihrem Hafen- und Seebadvorort Travemünde war eines der Gründungsmitglieder und dann ein Zentrum der Hanse. Die gesamte Innenstadt ist von der Hansegeschichte geprägt. Kein Wunder, dass diese Tradition in Lübeck sehr lebendig gehalten wird. Wer geglaubt hat, dass dabei bereits alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, wird durch das Konzept einer neuartigen Veranstaltungsreihe eines besseren belehrt.

Wellness-Anbieter und Wellness-Hotels an der Ostsee (Foto: pixelio.de)

Ostsee-Hotels (Foto: Simone Peter/pixelio.de)