Ausgezeichnetes Foto im Ozeaneum entstanden
(Ausflugstipps Ostsee)
(5) Bewertungen: 2
Das Ozeaneum in Stralsund zieht jedes Jahr hunderttausende Feriengäste in seinem Bann und gehört zu den besucherstärksten Ausflugszielen in Mecklenburg-Vorpommern. Jetzt wurde ein im Ozeaneum von Uli Kunz aufgenommenes Fotos zum „GUE-Photo of the Year 2009“ gewählt. Die zahlreichen Aquarien im Ozeaneum in der Hansestadt Stralsund bilden die Lebensräume der einzelnen Meeresbewohner möglichst naturgetreu nach, so dass sich die Fische, Korallen, Anemonen und Pflanzen wohl fühlen. Somit bot das Schwarmfischbecken das passende Ambiente für das ausgezeichnete Foto. Das Ozeaneum gehört zum Deutschen Meeresmuseum, das ebenfalls in der Hansestadt Stralsund zu finden ist (Hotels Stralsund). Besonders für Feriengäste der Insel Rügen ist die Anfahrt zum Ozeaneum nicht weit (Ferienhaus Rügen).
(Stralsund) Regelmäßige Tauchgänge führen die Tierpfleger des OZEANEUMs in das 2,6 Millionen Liter Meerwasser fassende Schwarmfischbecken. Die Aufgaben umfassen die Reinigung der 80 m² großen Scheiben, die Fütterung der Fische sowie die Wartung der Pumpen. Für die Arbeit in den Kaltwasseraquarien des OZEANEUMs ist das Team mit Trockentauchanzügen ausgerüstet. Im Sinne höchstmöglicher Sicherheit werden die Aquarientaucher im OZEANEUM nach den hohen Standards des internationalen Tauchverbandes „Global Underwater Explorers“ (GUE) ausgebildet.
Bei den Taucharbeiten wird das OZEANEUM regelmäßig vom Meeresbiologen und Unterwasserfotografen Uli Kunz unterstützt. Bereits am 27. Mai 2009 gelang Kunz ein spektakuläres Foto, das zunächst für den Kalender des Verbandes ausgewählt wurde. Die auf der GUE-Jahreskonferenz in Florida versammelten Unterwasserprofis kürten es dann sogar zum Foto des Jahres 2009.
Taucheinsatzleiter Henning May musste sich für diese mit Stativ am Beckengrund fotografierte Aufnahme für einen Moment bewegungslos in der Schwebe halten. Um Vorder- und Hintergrund gleichermaßen scharf abzubilden, wählte Kunz trotz der schwierigen Lichtverhältnisse eine kleine Blende. Der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Dr. Harald Benke, zeigt sich vom Foto begeistert. Die Wahl der Experten zeige zudem, dass die Unterwasserwelt im OZEANEUM so lebensecht gestaltet ist, dass sie mit den Originalplätzen konkurrieren kann.
Am Grund des neun Meter tiefen Beckens liegt das Originalskelett eines an der Nordseeküste gestrandeten Pottwales. Die so erzeugte mystische Stimmung am Meeresgrund, die das Foto perfekt eingefangen hat, können die Besucher des OZEANEUMs trockenen Fußes durch die im Bildhintergrund erkennbare Scheibe der sogenannten „Krypta“ erleben.
Gute Chancen, einen Tauchgang beobachten zu können, bestehen bei der täglichen Fütterung um 11 Uhr.
Text: Ozeaneum Stralsund
Foto: © Uli Kunz
Datum: 07.04.2010
Ihre Meinung
| Tweet |
Kommentar
Keine Kommentare
Login
News
08.02.2012
Heiraten auf Rügen
Wer einmal auf der Ostsee-Insel Rügen seinen Urlaub verbracht hat, wird die Schönheit und Vielfalt dieses Urlaubermagneten erkannt haben. Weshalb dann noch in einem gewöhnlichen Standesamt den schönsten Moment vollziehen? Diesen sich immer mehr verstärkenden Wunsch haben mehrere besondere Orte auf der Insel Rügen aufgegriffen und in konkrete Angebote umgemünzt. Mit dem Ergebnis, dass sich immer mehr Hochzeitspaare auf der Ostseeinsel Rügen trauen.
30.01.2012
Winterbaden an der Ostsee
Das Ahlbecker Winterbadespektakel ist eine von den Veranstaltungen, die auch im Winter Gäste auf die Ostseeinsel Usedom ziehen. Nicht zuletzt warten die Hotels und Ferienwohnungen auf Usedom im Winter auch mit Preisen auf, die im Sommer aufgrund der höheren Nachfrage kaum zu erzielen sind. Und der Spaziergang am Strand bietet dazu kostenlose Windkosmetik.
26.01.2012
Gefahr an den Steilküsten der Ostsee?
Die zurückliegenden Monate, aber auch die letzten Jahre, waren von alarmierenden Nachrichten über Mecklenburg-Vorpommerns Steilküsten begleitet. Zum Teil großflächige Küstenabbrüche beeinträchtigten die Begehbarkeit oberhalb und unterhalb der Steilhänge, die zu den beliebtesten Ausflugszielen an der deutschen Ostseeküste gehören. Wie gefährlich sind diese Küsten?
Newsletter

