Schleswig-Holstein verzeichnet Zuwachs an ausländischen Urlaubern
Schleswig-Holstein verzeichnet Zuwachs an ausländischen Urlaubern

Schleswig-Holstein verzeichnet Zuwachs an ausländischen Urlaubern

(Ostsee-Tourismus)

Die schleswig-holsteinischen Küsten an Ostsee und Nordsee haben viele reizvolle Seiten. Das Reizklima ist hervorragend für einen Gesundheitsurlaub geeignet, die Strände locken zum Sonnen und Baden und das naturschöne Hinterland ist ideal für Aktiv-Urlauber. Diese touristischen Vorzüge erkennen auch immer mehr ausländische Gäste, die Schleswig-Holstein diesen Sommer verstärkt besuchten.

(sh-na) Auch in diesem Sommer zieht es immer mehr ausländische Gäste nach Schleswig-Holstein. Ein Trend, der anhält: Die Anzahl der Übernachtungen ausländischer Besucher stieg in den vergangenen fünf Jahren um 32% stetig an. Die meisten Besucher kommen aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Österreich und aus der Schweiz in das Land zwischen den Meeren. Damit ihre Anzahl weiter wächst, setzt die TASH neben gezielten Marketingmaßnahmen auf die Internationalisierung des Angebotes. Mit den Niederlanden soll ein weiterer wichtiger Quellmarkt erschlossen werden.

Schleswig-Holstein steht bei ausländischen Besuchern hoch im Kurs – das belegt die steigende Anzahl der Ankünfte um 30% und Übernachtungen um 32% in den letzten 5 Jahren. Im Jahr 2007 wurden 803.315 Übernachtungen von Gästen aus den Quellmärkten Dänemark, Schweden, Norwegen, Österreich, Schweiz und den Niederlanden in Schleswig-Holstein generiert.

Um die Attraktivität für Besucher aus den einzelnen Quellmärkten noch zu steigern, setzt die TASH neben ihren gezielten Marketingaktivitäten in diesen Ländern auf eine Internationalisierung des Angebotes. „Zur optimalen Information ausländischer Gäste haben wir Anfang August unser Internetportal www.sh-tourismus.de in englischer Sprache bereit gestellt. Im kommenden Jahr wird das Portal um Basis-Informationen auf Dänisch und Schwedisch erweitert“, erläutert TASH-Geschäftsführer Armin Dellnitz und betont, dass auch die Leistungsträger in Schleswig-Holstein ihren Service für ausländische Besucher verbessern müssen: “Hotels, Pensionen, Restaurants und Anbieter touristischer Attraktionen, die ihr Angebot in der englischen Portalversion präsentieren möchten, müssen mindestens eine gängige Kreditkarte akzeptieren, mindestens einen englischsprachigen Mitarbeiter beschäftigen und Basis-Informationsmaterial in englischer Sprache bereitstellen.“

Gezielte Marketingmaßnahmen plant die TASH darüber hinaus in den Niederlanden, die nach Berechnungen der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) den größten potenziellen Markt in West-Europa darstellen. Yvonne Heider, Leiterin Auslandsmarketing bei der TASH, setzt insbesondere auf die Generation der über 50jährigen: „Niederländische Urlauber ab 50 Jahre sind sehr reisefreudig und nach Prognose der DZT zukünftig bevorzugt von September bis Dezember unterwegs. Diese möchten wir mit unseren zielgruppenspezifischen Angeboten für Best Ager ansprechen.“

Besucher aus Österreich und aus der Schweiz sind fasziniert von den Küstenlandschaften an Nordsee und Ostsee und lieben Wellness und Shopping. Dänen spielen im Urlaub gern Golf, interessieren sich für Kultur und Shopping und schätzen eine hohe persönliche Individualität. Auch die Schweden zieht es aufs Green, sie fahren außerdem gern Rad und sind insbesondere an Familienurlaub interessiert.
Hier setzt die TASH gezielte Marketingmaßnahmen ein, um das Aufkommen von Gästen dieser Herkunftsländer zu steigern, ein positives Image von Schleswig-Holstein zu transportieren und den Bekanntheitsgrad des Landes zwischen den Meeren zu erhöhen. Zu diesen Maßnahmen gehören u. a. die Präsenz auf Reisemessen, englischsprachige Imagebroschüren und die Zusammenarbeit mit ausländischen Reiseveranstaltern sowie die Pressearbeit mit regelmäßigem Versand von Pressemeldungen, Durchführung von Pressegesprächen in den entsprechenden Ländern und Einladungen von Journalisten nach Schleswig-Holstein, damit diese sich vor Ort ein Bild der vielfältigen Urlaubsmöglichkeiten machen können.

Da alle für Schleswig-Holstein relevanten Quellmärkte nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes einem Wachstumstrend unterliegen, können die Gastgeber im Land zwischen den Meeren ein hohes Wachstumspotenzial bei ausländischen Gästen erwarten.

Text: Schleswig-Holstein (TASH)

Datum: 29.08.2008


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