Maglehem: Natur, Wege und Kultur

Naturwege und offene Landschaft

Maglehem verbindet eine sanft hügelige Naturlandschaft mit ungewöhnlich vielfältigen Kulturspuren. Wer aktive Tage bevorzugt, findet hier Wege durch ein Naturschutzgebiet, während Kunst und Kirchenkunst einen eigenen Schwerpunkt setzen. Das Naturschutzgebiet Maglehem ist von offenen Flächen und weidenden Tieren geprägt. Dadurch entsteht ein Landschaftsbild, das sich deutlich von dicht bebauten Orten unterscheidet und den Charakter des Reiseziels bestimmt.

Rundweg durch mehrere Naturschutzgebiete

Der 9 km lange Rundweg Blåvingeleden führt durch das Naturschutzgebiet Maglehem sowie durch die benachbarten Naturschutzgebiete Kumlan, Drakamöllan und Lillehem. Für Sie ist das eine klar beschriebene Möglichkeit, mehrere geschützte Landschaftsräume in einer zusammenhängenden Runde kennenzulernen. Wer keine feste Rundstrecke bevorzugt, kann das Naturschutzgebiet Maglehem außerdem über alte Feldwege und Pfade zu Fuß erkunden. Diese Wege bilden einen eigenen Zugang zur Landschaft neben dem ausgeschilderten Rundweg.

Zu den besonderen Naturbereichen gehört Davidskärr im Naturschutzgebiet Maglehem. Das Moor ist extrem kalkreich und beherbergt zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten. Damit steht hier nicht nur die Landschaft als Kulisse im Mittelpunkt, sondern auch ein Lebensraum mit einer besonderen ökologischen Ausprägung. Naturinteressierte können bei der Auswahl ihrer Unternehmungen deshalb zwischen einer längeren Wegerunde, ruhigeren Pfaden und einem Gebiet mit seltener Tier- und Pflanzenwelt unterscheiden.

Kirche, Malerei und Kunst im Ort

Maglehems kyrka wurde um die Mitte des 13. Jahrhunderts im junggotischen Stil errichtet. Im Inneren stammen die Wand- und Gewölbemalereien ebenfalls aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Sie wurden 1930 entdeckt und in den Jahren 1948–1949 freigelegt und restauriert. Ein weiteres historisches Detail ist das Taufbecken aus dem frühen 13. Jahrhundert, das aus gotländischem Sandstein gehauen wurde. Die Kirche verbindet damit Baugeschichte, mittelalterliche Malerei und ein eigenständiges steinernes Ausstattungsstück.

Auch die zeitgenössischere Kunst gehört zum Ortsbild. Konsthållplatsen ist eine Freiluftausstellung am Marktplatz von Maglehem, die seit 2016 Künstler präsentiert. Die Konstrunda wurde 1968 von elf Künstlern in der Gegend um Maglehem ins Leben gerufen. Beide Fakten markieren unterschiedliche Kapitel der Kunstgeschichte des Ortes: Hier steht eine seit 2016 bestehende Ausstellung im öffentlichen Raum, dort die Entstehung einer von Künstlern gegründeten Kunstveranstaltung aus dem Jahr 1968.

Mühlentradition und hausgemachte Spezialitäten

Blåherremölla ist seit dem frühen 17. Jahrhundert als Mühlenstandort bekannt. In einer alten Hof- und Mühlenumgebung werden hausgemachte Kuchen, Waffeln und belegte Brote serviert. Für einen Aufenthalt mit Interesse an regionaler Geschichte ergänzt dieser Ort die Natur- und Kunsterlebnisse um ein Ensemble, in dem die Mühlentradition und ein konkretes kulinarisches Angebot zusammenkommen. So lässt sich Maglehem nicht nur über Wege und Schutzgebiete, sondern auch über seine historischen und kulturellen Anlaufpunkte erschließen.

Für die weitere Orientierung können Sie außerdem Tollarp, Gärds Köpinge, Barum, Åhus, Vånga, Degeberga, Östra Sönnarslöv und Fjälkinge ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kristianstad.

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