Ivö – Inselnatur und mittelalterliche Spuren

Anreise und Naturorte auf Ivö

Auf Ivö treffen eine Inselüberfahrt, geologisch unterschiedliche Naturorte und mittelalterliche Zeugnisse zusammen. Die Autofährverbindung Ivöleden verbindet Barum und Ivön im Ivösjön nordwestlich von Bromölla in Skåne. Sie ist 700 Meter lang, die Überfahrt dauert etwa sieben Minuten. Ugnsmunnarna auf Ivö ist vom Festland aus über die Autofähre ab Barum erreichbar. Für die Anreise zu diesem Naturort ist die Verbindung ab Barum damit der festlandseitige Zugang.

Ivö Klack und Ugnsmunnarna am Ivösjön

Ivö Klack ist eine aus Grundgebirge bestehende Anhöhe, die sich 134 Meter über den Meeresspiegel erhebt. Die Höhlen von Ugnsmunnarna wurden aus Kalksteinfelsen nahe dem Ufer des Ivösjön erodiert. Damit stehen auf Ivö eine erhöhte Landschaftsform aus Grundgebirge und ein ufernaher Höhlenraum aus Kalkstein einander gegenüber. Die beiden Naturorte unterscheiden sich somit durch Gestein, Form und Lage am See.

Auf Ivö Klack gibt es außerdem ein Freilichtmuseum, in dem Besucher etwas über die Geologie der Umgebung erfahren können. Im Naturschutzgebiet Ugnsmunnarna kommen mindestens 40 Pilzarten der Roten Liste vor. Die Mindestangabe lässt weitere Arten offen und bezeichnet keine abschließende Zahl. Bei Ivö Klack ergänzt das Freilichtmuseum die Anhöhe um einen geologischen Schwerpunkt, während Ugnsmunnarna neben den Höhlen durch das Pilzvorkommen geprägt ist.

S:ta Ursula kyrka und Spuren des Mittelalters

Die S:ta Ursula kyrka auf Ivö wurde wahrscheinlich zwischen 1224 und 1228 von Erzbischof Andreas Sunesson im romanischen Stil errichtet. Ihre Chormauer trägt Wandmalereien, die vermutlich aus dem 14. Jahrhundert stammen und S:ta Ursula sowie S:ta Katarina darstellen. Der Kirchenbau und die Bildausstattung gehören damit wahrscheinlich unterschiedlichen Zeitstufen an. Die Kirche verbindet einen romanischen Bau mit einer vermutlich späteren Ausstattung aus Wandmalereien.

Biskopskällaren ist der erhaltene Keller eines in den 1220er-Jahren auf Ivö errichteten Bischofspalasts des Lundarerzbischofs Anders Sunesen. Der Bischofspalast entstand damit in derselben historischen Epoche wie die Kirche; erhalten ist heute der Keller des früheren Gebäudes. Biskopskällaren ergänzt die Kirche um einen weiteren konkreten Ort mittelalterlicher Geschichte auf Ivö.

Ursulas källa ist eine Opferquelle, die mit der heiligen Ursula verbunden ist. Ursule killa lautet ein weiterer Name für dieselbe Quelle. Neben der S:ta Ursula kyrka gibt es auf Ivö somit auch eine Quelle, die mit Ursula verbunden ist.

Weinreben, Tiere und aktive Ausflüge

Ivögården Mat & Vingård bietet einen Spaziergang zwischen Weinreben und Ziegen an. Zusätzlich gibt es dort den Verleih von Kanus, Kajaks und Fahrrädern. Besucher finden an diesem Ort daher sowohl den Spaziergang zwischen den Reben und Ziegen als auch drei verschiedene Verleihangebote.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Fjälkinge.

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