Schönwohld zwischen Hansdorfer See und Ortsgeschichte

Naturraum zwischen See und Eider

Wenn Sie für Ihre Reise Naturraum und Ortsgeschichte miteinander verbinden möchten, treffen Sie in Schönwohld auf beides. Schönwohld ist ein Ortsteil der Gemeinde Achterwehr und liegt westlich von Kiel. Große Teile des Gemeindegebiets liegen in Landschafts- oder Naturschutzgebieten und gehören zum Naturpark Westensee. Am Ahrensee gibt es außerdem eine öffentliche Badestelle. Für Ihre Planung stehen in Schönwohld der Ahrensee mit öffentlicher Badestelle und der Hansdorfer See mit seiner Verlandungsvegetation als unterschiedliche Wasserbezüge nebeneinander.

Östlich der Kreisstraße 32 bei Schönwohld liegt der Hansdorfer See. Er ist flach, stark verlandet und eutroph. Der Fachbegriff „eutroph“ bezeichnet einen nährstoffreichen Gewässerzustand. Zur Verlandungsvegetation gehören Röhricht, Weidengebüsch und Erlenbruchwald. Der See weist einen ausgeprägten, nahezu durchgängigen Verlandungsgürtel auf; die sonstigen Beeinträchtigungen werden als mäßig beurteilt.

Schönwohld grenzt mehr oder weniger direkt an das FFH-Gebiet „Gebiet der oberen Eider inklusive Seen“. Die Abkürzung FFH steht für Flora-Fauna-Habitat. Das Gebiet umfasst den Talraum der Hansdorfer Aue von ihrer Einmündung in die Eider bis zur Kreisstraße 32 bei Schönwohld. Die Eider und die Kreisstraße 32 bilden dabei die beiden Endpunkte des Auenraums. Die von Extensivgrünland geprägten Talräume sind etwa 100 bis 500 m breit; stellenweise gehören auch benachbarte Grünlandgebiete an den Moränenabhängen dazu.

Im Projekt „BlütenReich Achterwehr“ angelegte Wiese „Am Hundeplatz“ in Schönwohld umfasst etwa 240 m² und wird gemäß Pflegekonzept zweimal jährlich gemäht. Damit kommt zu See, Aue und Grünland eine kleinflächige Wiese mit festgelegtem Pflegeumfang hinzu.

Wege für Fuß- und Radverkehr

Entlang der Rendsburger Landstraße verläuft außerorts zwischen Achterwehr und Schönwohld ein kombinierter Geh- und Radweg, der sehr gut ausgebaut ist. Für eine Wegplanung lässt sich dieser Abschnitt an der Rendsburger Landstraße zwischen Achterwehr und Schönwohld zu Fuß oder mit dem Fahrrad berücksichtigen.

Schulchronik und Kulturdenkmale

Die Schulchronik Schönwohld umfasst die Jahre 1882 bis 1960 und wurde 1882 vom Lehrer Sievert Holling begonnen. Die 180-seitige Chronik ist für 10 € erhältlich. Bei Interesse können Sie sich an schulchronik@achterwehr.de wenden.

Im Dreiecksbereich K 93/„Am Griesenbötel“/„Ins Fegefeuer“ in Schönwohld steht eine etwa 120 Jahre alte, nach § 15b LNatSchG geschützte Eibe mit einem Stammdurchmesser von etwa 80 cm und einem Kronendurchmesser von etwa 8,00 m. Alter, Stammdurchmesser und Kronendurchmesser bleiben dabei jeweils ungefähre Größenangaben. Der Gasthof Griesenbötel in Schönwohld ist als Kulturdenkmal ausgewiesen.

Eine Wohnkate in Schönwohld ist vorläufig als einfaches Kulturdenkmal erfasst; die Erfassung erfolgte 1982. Der Gasthof ist als Kulturdenkmal ausgewiesen, die Wohnkate dagegen vorläufig als einfaches Kulturdenkmal erfasst.

Weitere Orte für Ihre regionale Orientierung: Schönhorst, Ahlefeld-Bistensee, Rodenbek, Westensee, Güby, Kosel, Holzbunge, Grevensberg

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rendsburg-Eckernförde.

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